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Entwicklung

XML formatieren

XML einrücken, prüfen und komprimieren.

Was es macht. Dieses Werkzeug rückt XML lesbar ein, prüft es auf Wohlgeformtheit und kann es wieder komprimieren. Die Verarbeitung läuft vollständig in deinem Browser.
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So benutzt du XML formatieren

  1. Füg dein XML ein.
  2. Wähl Formatieren oder Komprimieren.
  3. Kopier das Ergebnis.

Wohlgeformt und valide sind zwei Dinge

Diese Unterscheidung sorgt für die meiste Verwirrung bei XML.

Wohlgeformt ist ein Dokument, wenn es die syntaktischen Regeln von XML einhält: genau ein Wurzelelement, korrekt geschachtelte und geschlossene Tags, in Anführungszeichen gesetzte Attributwerte, korrekt kodierte Sonderzeichen.

Valide ist ein Dokument, wenn es zusätzlich einem Schema entspricht — einer XSD oder einer DTD, die vorschreibt, welche Elemente in welcher Reihenfolge und mit welchen Datentypen vorkommen dürfen.

Dieses Werkzeug prüft die Wohlgeformtheit. Für eine Schemaprüfung brauchst du das Schema selbst.

Der praktische Unterschied: Ein wohlgeformtes Dokument lässt sich einlesen. Ein valides Dokument enthält darüber hinaus das, was die Gegenstelle erwartet.

Im deutschen Geschäftsumfeld ist das inzwischen konkret relevant: Die elektronische Rechnung im XML-Format — als XRechnung oder als ZUGFeRD-Datei, die XML in eine PDF-Datei einbettet — muss nicht nur wohlgeformt, sondern schemakonform sein, sonst weist die Gegenstelle sie zurück.

Häufige Fehler

Fast alle XML-Probleme fallen in wenige Kategorien.

Nicht kodierte Sonderzeichen: Ein rohes & im Text ist der Klassiker, ebenso ein < in einem Textinhalt. Beide müssen als & und < geschrieben werden.

Zeichenkodierung: Steht in der XML-Deklaration UTF-8, ist die Datei aber tatsächlich in einer anderen Kodierung gespeichert, brechen genau die Zeichen, die im Deutschen häufig sind — Umlaute und ß.

Ein BOM am Dateianfang ist ein weiterer Klassiker: unsichtbar im Editor, aber viele Parser stolpern darüber, weil die XML-Deklaration nicht mehr an Position null steht.

Namensräume: Ein Präfix wird verwendet, aber nicht deklariert, oder die Standard-Namensraum-Deklaration wird beim Zusammensetzen von Teilen verloren.

Und Leerzeichen: In XML ist Whitespace innerhalb von Elementinhalten grundsätzlich bedeutsam. Ein Formatierer, der einrückt, verändert damit streng genommen den Inhalt — bei reinen Datenformaten ist das folgenlos, bei gemischtem Inhalt nicht.

Wann XML und wann etwas anderes

Eine praktische Einordnung, weil die Frage oft aufkommt.

XML ist stark, wo Struktur streng definiert und maschinell prüfbar sein muss. Genau deshalb hält es sich hartnäckig im Behörden- und Rechnungsumfeld, wo Formate über Jahre stabil und verbindlich sein müssen.

JSON ist kompakter und in Webschnittstellen der Standard, hat aber keine vergleichbar etablierte Schemaprüfung im Alltag und kennt keine Attribute, keine Namensräume und keine Kommentare.

Für Konfigurationsdateien ist YAML lesbarer, dafür anfällig für Einrückungsfehler.

Wenn du XML in JSON umwandelst, beachte die Verlustpunkte: Attribute und Elemente werden in JSON gleich behandelt, Namensräume gehen verloren, und die Reihenfolge von Geschwisterelementen ist in JSON-Objekten nicht garantiert.

Alles hier läuft lokal in deinem Browser — auch für Dateien, die dein Gerät aus Datenschutzgründen nicht verlassen sollen.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen wohlgeformt und valide?

Wohlgeformt heißt syntaktisch korrekt, valide heißt zusätzlich einem Schema entsprechend.

Warum brechen meine Umlaute?

Meist weil die deklarierte Zeichenkodierung nicht der tatsächlichen entspricht.

Was ist ein BOM und warum stört es?

Ein unsichtbares Zeichen am Dateianfang, an dem viele Parser scheitern.

Warum wird XML für Rechnungen genutzt?

Weil die Struktur maschinell prüfbar sein muss — etwa bei XRechnung und ZUGFeRD.

Geht bei der Umwandlung in JSON etwas verloren?

Ja: Namensräume, die Unterscheidung von Attribut und Element, und die Reihenfolge.

Werden meine Daten übertragen?

Nein.