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Zwischen römischen und arabischen Zahlen umrechnen.
Der Gebrauch ist enger als in den romanischen Sprachen, und das ist ein häufiger Übersetzungsfehler.
| Verwendung | Beispiel |
|---|---|
| Herrscher und Päpste | Ludwig XIV., Johannes Paul II. |
| Bände und Kapitel | Band III, Kapitel IV |
| Gliederungsebenen | I., II., III. in einer Gliederung |
| Zifferblätter | Uhren |
| Jahrhunderte | NICHT üblich — arabisch: das 20. Jahrhundert |
Die letzte Zeile ist der wichtige Unterschied. Französisch schreibt „le XXe siècle", Spanisch „el siglo XX" — Deutsch schreibt „das 20. Jahrhundert" mit arabischer Ordnungszahl und Punkt. „Das XX. Jahrhundert" liest sich fremd und ist unüblich.
Bei Herrschernamen steht ein Punkt hinter der römischen Zahl, weil es eine Ordnungszahl ist: „Ludwig XIV." wird „Ludwig der Vierzehnte" gelesen.
In juristischen Texten und in Gesetzen kommen römische Zahlen in der Gliederung häufig vor, ebenso in Verträgen mit klassischer Struktur.
Sieben Buchstaben, verknüpft durch Addition und Subtraktion.
Die Grundwerte: I ist 1, V ist 5, X ist 10, L ist 50, C ist 100, D ist 500, M ist 1000.
Addiert wird, wenn die Buchstaben von groß nach klein stehen: VIII ist 8, LXX ist 70.
Subtrahiert wird, wenn ein kleinerer Buchstabe vor einem größeren steht: IV ist 4, IX ist 9, XL ist 40, CM ist 900. Nur I, X und C dürfen so subtrahiert werden, und nur vor den beiden nächstgrößeren Werten.
Ein Buchstabe wird nie mehr als dreimal hintereinander wiederholt: 4 ist IV, nicht IIII — außer auf Zifferblättern, wo IIII eine verbreitete Tradition ist.
Die Schreibweise kennt weder Null noch negative Zahlen und reicht ohne Zusatznotation praktisch bis 3999.
Im Deutschen nicht. Es heißt „das 20. Jahrhundert" mit arabischer Ordnungszahl.
Weil es eine Ordnungszahl ist: gelesen „Ludwig der Vierzehnte".
Das ist eine Tradition der Uhrmacherei. Die Regel verlangt IV.
Nur I, X und C, und nur vor den beiden nächstgrößeren Werten.
Nein, die Schreibweise kennt keine.
Nein.