Taille-Größe-Verhältnis
Verhältnis von Taillenumfang zu Körpergröße.
Gesundheit & Zuhause
Betonmenge und Festigkeitsklasse.
Die Bezeichnung nach DIN EN 206 nennt zwei Zahlen: die Druckfestigkeit am Zylinder und am Würfel, in Newton je Quadratmillimeter.
| Klasse | Typische Verwendung |
|---|---|
| C8/10 | Sauberkeitsschicht, Verfüllung |
| C12/15 | unbelastete Fundamente |
| C20/25 | Streifenfundamente, Bodenplatten im Haus |
| C25/30 | Standard für tragende Bauteile, Außenbereich |
| C30/37 | stärker belastet, wasserundurchlässig |
Für die meisten Vorhaben rund ums Haus — Terrassenfundament, Zaunpfosten, Bodenplatte für ein Gartenhaus — ist C25/30 die sinnvolle Wahl. Der Aufpreis gegenüber C20/25 ist gering, und im Außenbereich zählt vor allem die Frostbeständigkeit.
Neben der Festigkeitsklasse steht die Expositionsklasse, die die Umgebungsbedingungen beschreibt: XC für Karbonatisierung, XF für Frost, XA für chemischen Angriff. Für Außenbauteile mit Frost und Taumitteln sind höhere Anforderungen einzuhalten als für einen Innenraum.
Bei tragenden Bauteilen ist die Ausführung nicht frei: Statik, Bewehrung und Betonqualität gehören in fachkundige Hände. Diese Seite hilft beim Mengenüberschlag, nicht bei der Bemessung.
Die Grenze liegt niedriger, als die meisten denken.
Bis etwa einem halben Kubikmeter ist Selbstmischen aus Trockenbeton praktikabel. Ein 40-Kilogramm-Sack ergibt rund 20 Liter fertigen Beton, also braucht ein halber Kubikmeter etwa 25 Säcke — das sind schon eine Tonne Material und ein voller Arbeitstag.
Ab etwa einem Kubikmeter lohnt Lieferbeton fast immer. Er kommt in gleichbleibender Qualität, ist in wenigen Minuten eingebracht und erspart das Schleppen.
Der Haken beim Lieferbeton: Mindestabnahmemengen und Wartezeitzuschläge. Kläre vorab, wie lange das Fahrzeug ohne Aufpreis vor Ort bleiben darf und ob eine Rutsche reicht oder eine Pumpe nötig ist.
Wichtig fürs Selbstmischen: nicht zu viel Wasser. Zu nasser Beton lässt sich leichter verarbeiten und verliert erheblich an Festigkeit. Halte dich an die Angabe auf dem Sack.
Ein paar Posten, die das Volumen nach oben treiben.
Rechne fünf bis zehn Prozent Zuschlag: Der Untergrund ist nie perfekt eben, und eine Schalung gibt leicht nach.
Denk an die Frosttiefe. Fundamente müssen frostfrei gegründet werden, in Deutschland je nach Region etwa 80 Zentimeter tief. Ein Fundament, das nur 40 Zentimeter tief liegt, hebt sich im Winter — und das reißt, was darauf steht.
Für Streifenfundamente: Länge mal Breite mal Tiefe. Für Punktfundamente: Anzahl mal Volumen je Punkt. Für Platten: Fläche mal Dicke, plus umlaufende Verstärkung, wenn vorgesehen.
Bei Estrich gelten eigene Mindestdicken je nach Aufbau — schwimmender Estrich braucht mehr als Verbundestrich, und Heizestrich hat eigene Anforderungen an Überdeckung und Aufheizprotokoll.
Und beim Aushärten: Beton braucht Feuchtigkeit, nicht Trockenheit. In den ersten Tagen vor Sonne und Wind schützen und feucht halten, sonst reißt die Oberfläche.
C25/30 für die meisten Vorhaben rund ums Haus, besonders im Außenbereich.
Druckfestigkeit am Zylinder und am Würfel, in Newton je Quadratmillimeter.
Ab etwa einem Kubikmeter. Ein halber Kubikmeter aus Säcken ist bereits eine Tonne Material.
Frostfrei, je nach Region etwa 80 Zentimeter. Sonst hebt es sich im Winter.
Ja, erheblich. Zu nasser Beton verarbeitet sich leichter und verliert deutlich an Festigkeit.
Nein.