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Entwicklung

UUID-Generator

UUIDs der Version 4 und 7 aus der Zufallsquelle des Browsers.

Was es macht. Eine UUID ist eine 128 Bit lange Kennung, die ohne zentrale Vergabestelle praktisch eindeutig ist. Version 4 besteht fast vollständig aus Zufall, Version 7 stellt einen Zeitstempel voran und ist dadurch sortierbar. Erzeugt wird hier mit der kryptografischen Zufallsquelle deines Browsers.
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So benutzt du UUID-Generator

  1. Wähl Version 4 für reinen Zufall oder Version 7 für zeitlich sortierte Schlüssel.
  2. Stell ein, wie viele du brauchst und ob mit Bindestrichen oder in Großbuchstaben.
  3. Kopier die Liste. Die Erzeugung läuft lokal über crypto.getRandomValues.

Version 4 oder Version 7?

Version 4 ist der bekannte Standard: 122 Bit Zufall, keinerlei Ordnung, keine Rückschlüsse auf Zeit oder Ort.

Version 7 stellt einen Millisekunden-Zeitstempel voran und füllt den Rest mit Zufall. Dadurch sind die Kennungen in der Reihenfolge ihrer Erzeugung sortierbar — was für Datenbanken einen erheblichen Unterschied macht.

Der Grund liegt im Index. Ein B-Baum-Index über zufällige Werte wird an ständig wechselnden Stellen beschrieben, was Seitenteilungen erzwingt und den Cache entwertet. Sortierte Schlüssel werden am Ende angefügt, was deutlich schneller ist. Bei großen Tabellen ist der Unterschied messbar.

Die Kehrseite: Aus einer Version-7-Kennung lässt sich der Erzeugungszeitpunkt auf die Millisekunde ablesen. Wo das ein Problem ist — bei öffentlich sichtbaren Kennungen, aus denen sich Nutzungsmuster ableiten lassen —, bleibt Version 4 die richtige Wahl.

Wie eindeutig ist eindeutig?

Bei Version 4 stecken 122 Bit Zufall in der Kennung, also rund 5,3 mal 10 hoch 36 mögliche Werte.

Um mit einer Wahrscheinlichkeit von einem Prozent auf eine Dopplung zu stoßen, müsste man etwa 2,7 Billionen UUIDs erzeugen. Wer eine Milliarde pro Sekunde erzeugt, wäre rund 85 Jahre beschäftigt.

Praktisch heißt das: Dopplungen entstehen nicht durch Zufall, sondern durch schlechte Zufallsquellen. Ein Generator auf Basis von Math.random, ein virtueller Rechner mit unzureichender Entropie beim Start, oder eine wiederverwendete Ausgangszahl — das sind die realen Ursachen. Deshalb wird hier crypto.getRandomValues verwendet.

Format und Schreibweise

Die kanonische Form sind 32 Hexadezimalziffern in fünf Gruppen: 8-4-4-4-12, getrennt durch Bindestriche.

Die Version steht in der ersten Ziffer der dritten Gruppe, die Variante in der ersten Ziffer der vierten. Bei einer Version-4-UUID steht dort also eine 4 und danach eines von 8, 9, a oder b.

Die Schreibweise in Kleinbuchstaben ist die Norm; Großbuchstaben sind beim Einlesen zu akzeptieren, beim Ausgeben aber unüblich. Microsoft-Systeme schreiben GUIDs traditionell in geschweiften Klammern und in Großbuchstaben — inhaltlich dasselbe.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen v4 und v7?

v4 ist reiner Zufall, v7 beginnt mit einem Zeitstempel und ist dadurch sortierbar — besser für Datenbankschlüssel.

Können sich UUIDs wiederholen?

Rechnerisch praktisch nie. Reale Dopplungen entstehen durch schlechte Zufallsquellen, nicht durch Pech.

Ist eine UUID dasselbe wie eine GUID?

Ja. GUID ist die Microsoft-Bezeichnung, meist in Großbuchstaben und geschweiften Klammern geschrieben.

Kann ich aus einer v7-UUID die Zeit ablesen?

Ja, auf die Millisekunde genau. Wo das stört, nimm v4.

Sind UUIDs als Passwort geeignet?

Nein. Sie sind eindeutig, aber nicht als Geheimnis gedacht — und v7 ist teilweise vorhersagbar.

Werden die UUIDs gespeichert?

Nein. Sie entstehen in diesem Tab und sind mit dem Schließen weg.