PDF zusammenfügen
PDFs verbinden und Seiten per Ziehen neu ordnen. Nichts wird hochgeladen.
Jede Seite als Bild rendern, mit frei wählbarer Auflösung.
Die Auflösung entscheidet über Pixelmaße und Dateigröße. Die Tabelle nennt A4 zuerst, weil das hier das übliche Papierformat ist; US Letter steht daneben, falls das Dokument aus den USA kommt.
| dpi | A4 in Pixeln | US Letter in Pixeln | Dateigröße (JPG q0,85) | Wofür |
|---|---|---|---|---|
| 72 | 595 × 842 | 612 × 792 | ~90 KB | Miniaturen, schnelle Vorschau |
| 150 | 1240 × 1754 | 1275 × 1650 | ~350 KB | Bildschirm, Web, E-Mail |
| 200 | 1654 × 2339 | 1700 × 2200 | ~600 KB | Texterkennung — der beste Kompromiss |
| 300 | 2480 × 3508 | 2550 × 3300 | ~1,3 MB | Druck, Archiv |
| 600 | 4960 × 7016 | 5100 × 6600 | ~4 MB | Nur für Reproduktionen |
Über 300 dpi lohnt sich fast nie. Die Datei wächst quadratisch mit der Auflösung, der sichtbare Gewinn dagegen kaum — von 300 auf 600 dpi vervierfacht sich die Größe für einen Unterschied, den man auf Papier nicht sieht.
Die Frage entscheidet sich am Inhalt der Seite, nicht am Geschmack.
JPG komprimiert verlustbehaftet und ist für Fotos und gescannte Seiten die richtige Wahl. Bei weichen Farbverläufen fällt der Verlust nicht auf, und die Dateien sind um ein Vielfaches kleiner.
PNG komprimiert verlustfrei und ist für Seiten mit Text, Linien und großen einfarbigen Flächen besser. An scharfen Kanten erzeugt JPG sichtbare Schatten — bei einer Textseite sieht man das als Grieseln um die Buchstaben. PNG hat dieses Problem nicht, ist dafür bei Fotos deutlich größer.
Faustregel: gescanntes Foto oder Farbdokument → JPG. Textseite, Diagramm, Screenshot → PNG.
Meist, weil das Ziel keine PDFs annimmt. Das betrifft mehr Stellen, als man denkt: Bewerbungsportale, die nur Bilder hochladen lassen, Marktplätze, Druckereien mit Bildvorgaben, und praktisch jedes soziale Netzwerk.
Der zweite Grund ist Beständigkeit der Darstellung. Ein PDF kann je nach Betrachter unterschiedlich aussehen, wenn Schriften fehlen oder Formularfelder anders gezeichnet werden. Ein Bild sieht überall gleich aus — deshalb wird für Belege und Nachweise oft ein Bild verlangt.
Der dritte ist das Gegenteil von Bearbeitbarkeit: Ein Bild lässt sich nicht so leicht verändern wie ein PDF mit Textebene. Für ein Angebot oder eine unterschriebene Erklärung ist genau das manchmal erwünscht.
Die Seite wird gerendert. Das ist ein Unterschied mit Folgen.
Gerendert heißt: Text, Vektoren, Bilder, Anmerkungen und Formularfelder werden zusammen gezeichnet, genau wie sie im Betrachter aussehen. Du bekommst ein Abbild der Seite.
Willst du stattdessen die Originalbilder in ihrer eingebetteten Auflösung herauslösen — etwa die Fotos aus einem Katalog, ohne den umgebenden Text — brauchst du das Werkzeug zum Extrahieren von Bildern aus PDFs. Das liefert die Bilddateien selbst, unverändert und oft in höherer Auflösung als die gerenderte Seite.
Standardmäßig ja. Du kannst auch einen Seitenbereich angeben, wenn du nur bestimmte Seiten brauchst.
Wähl die Option zum Zusammenfügen — die Seiten werden dann untereinander zu einem hohen Bild gesetzt.
Bei 300 dpi ja, im Druck wie am Bildschirm. Bei 72 dpi wird kleine Schrift unleserlich, weil sie dann nur wenige Pixel hoch ist.
Keine feste. Sehr lange Dokumente brauchen entsprechend Zeit und Arbeitsspeicher, weil jede Seite einzeln gerendert wird.
Ja, mit unserem Werkzeug JPG zu PDF. Der Text bleibt dann allerdings ein Bild — die ursprüngliche Textebene kommt nicht zurück.
Ja. Eine gescannte Seite ist bereits ein Bild; sie wird in der gewählten Auflösung neu gezeichnet.
Nein. Das Rendern übernimmt PDF.js in diesem Tab. Die Datei bleibt auf deinem Gerät.