Taille-Größe-Verhältnis
Verhältnis von Taillenumfang zu Körpergröße.
Gesundheit & Zuhause
Wandfarbe berechnen, mit Deckkraftklassen.
Auf jedem Eimer stehen zwei Zahlen, die den Kauf entscheiden sollten und meist übersehen werden.
| Angabe | Klasse 1 | Bedeutung |
|---|---|---|
| Deckvermögen | beste von 4 | deckt in einem Anstrich |
| Nassabrieb | beste von 5 | scheuerbeständig, abwaschbar |
Beim Deckvermögen ist Klasse 1 die beste und Klasse 4 die schlechteste. Eine Farbe der Klasse 2 braucht in der Regel zwei Anstriche — was den vermeintlich günstigeren Eimer teurer macht als die Klasse-1-Farbe daneben.
Beim Nassabrieb ist ebenfalls Klasse 1 die beste, hier von fünf. Für Flure, Küchen und Kinderzimmer lohnt Klasse 1 oder 2, weil sich Flecken abwischen lassen. Für ein Schlafzimmer reicht Klasse 3.
Achte auf das Kleingedruckte: Die Deckkraftklasse gilt für eine angegebene Ergiebigkeit, meist in Quadratmetern pro Liter. Eine Farbe kann Klasse 1 sein und dabei so dick aufgetragen werden müssen, dass der Eimer schneller leer ist.
Die Rechnung ist einfach, und trotzdem wird meist zu knapp gekauft.
Wandfläche gleich Umfang des Raums mal Höhe. Bei einem Raum von 4 mal 5 Metern und 2,50 Metern Höhe: 18 Meter Umfang mal 2,50 ergibt 45 Quadratmeter.
Fenster und Türen abziehen, aber nur, wenn sie zusammen mehr als etwa zwei Quadratmeter ausmachen. Kleinere Abzüge gleichen den Mehrverbrauch an Kanten und Ecken ohnehin aus.
Die Decke separat rechnen, wenn sie mitgestrichen wird — Länge mal Breite.
Und dann die Anstriche: Bedarf mal zwei, wenn zweimal gestrichen wird. Das wird erstaunlich oft vergessen.
Rechne fünf bis zehn Prozent Reserve ein. Nachkaufen bedeutet oft eine andere Charge, und bei getönten Farben ist die Farbabweichung zwischen Chargen sichtbar.
Zwei Punkte, die den Verbrauch und die Kosten stärker beeinflussen als die Farbe selbst.
Der Untergrund entscheidet über die Ergiebigkeit. Frischer Putz und Rigipsplatten saugen stark und brauchen eine Grundierung oder Tiefengrund — sonst verschluckt die Wand den ersten Anstrich fast vollständig.
Ein Farbwechsel von dunkel auf hell kostet zusätzliche Anstriche, unabhängig von der Deckkraftklasse. Rechne mit drei Durchgängen oder mit einer weißen Zwischenschicht.
Und der finanzielle Teil: Lässt du streichen, kannst du nach § 35a EStG zwanzig Prozent der Arbeitskosten von der Steuer abziehen, höchstens 1.200 Euro im Jahr.
Dabei zählen nur Arbeits-, Fahrt- und Maschinenkosten — Material nie. Die Rechnung muss diese Posten getrennt ausweisen, und du musst per Überweisung bezahlt haben. Barzahlung schließt den Abzug aus, auch mit Quittung.
Bitte den Betrieb also ausdrücklich darum, Material und Arbeitslohn getrennt aufzuführen. Das kostet ihn nichts und bringt dir Geld.
Wandfläche geteilt durch die Ergiebigkeit, mal Anzahl der Anstriche, plus fünf bis zehn Prozent Reserve.
Klasse 1 deckt in einem Anstrich, Klasse 2 braucht meist zwei. Der günstigere Eimer wird dadurch oft teurer.
Klasse 1 oder 2 für Flur, Küche und Kinderzimmer. Im Schlafzimmer reicht Klasse 3.
Bei frischem Putz und Rigips ja, sonst verschluckt die Wand den ersten Anstrich.
Zwanzig Prozent der Arbeitskosten nach § 35a EStG, höchstens 1.200 Euro — nur bei Überweisung, nie bei Barzahlung.
Nein.