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Werkzeuge

Glücksrad

Zufallsauswahl für Verlosungen, Unterricht und Entscheidungen.

Was es macht. Ein Glücksrad wählt zufällig einen Eintrag aus einer Liste. Dieses hier zieht aus <code>crypto.getRandomValues</code>, der kryptografisch sicheren Zufallsquelle des Browsers, statt aus einem schwachen Zufallsgenerator — die Animation folgt dem bereits feststehenden Ergebnis, sie bestimmt es nicht.
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So benutzt du Glücksrad

  1. Trag die Einträge ein, einen je Zeile, oder füg eine Liste ein.
  2. Vergib bei Bedarf Gewichte, wenn nicht alle Einträge gleich wahrscheinlich sein sollen.
  3. Dreh das Rad. Der Gewinner kann anschließend entfernt werden.

Ist das Ergebnis wirklich zufällig?

Ja, und der Unterschied zu vielen anderen Rädern ist die Quelle.

Die naheliegende Wahl wäre Math.random. Sie ist auf Geschwindigkeit ausgelegt und vorhersagbar: Wer genügend Ausgaben beobachtet, kann den internen Zustand rekonstruieren und die nächsten Ergebnisse berechnen. Für eine Verlosung mit Preis ist das nicht angemessen.

Dieses Rad zieht aus crypto.getRandomValues, derselben Quelle, aus der Schlüssel erzeugt werden. Zusätzlich wird der Wertebereich sauber auf die Zahl der Einträge abgebildet, statt einfach den Rest einer Division zu nehmen — das würde die ersten Einträge minimal bevorzugen.

Die Animation ist reine Darstellung. Das Ergebnis steht fest, bevor sich das Rad bewegt; die Drehung wird so berechnet, dass sie dort endet.

Gewichtete Einträge

Standardmäßig ist jeder Eintrag gleich wahrscheinlich. Mit Gewichten lässt sich das ändern — ein Eintrag mit Gewicht 3 wird dreimal so oft gezogen wie einer mit Gewicht 1.

Praktisch ist das bei Verlosungen mit mehreren Losen je Person, bei Aufgaben, die häufiger vorkommen sollen, oder wenn man eine bekannte Verteilung nachbilden will.

Das Rad zeigt die Gewichtung an: Ein schwerer Eintrag bekommt ein größeres Segment. Damit bleibt sichtbar, was eingestellt ist — eine unsichtbare Gewichtung wäre bei einer Verlosung problematisch.

Wofür es benutzt wird

Im Unterricht für die Frage, wer als Nächstes dran ist — das nimmt der Auswahl die Willkür und wird von Schülerinnen und Schülern spürbar besser angenommen als das Aufrufen durch die Lehrkraft.

Bei Verlosungen in sozialen Netzwerken, wobei dort die Nachvollziehbarkeit zählt: Eine Aufzeichnung der Drehung ist üblich, damit die Ziehung belegbar ist.

Und für Entscheidungen, bei denen die Beteiligten sich nicht einigen. Der eigentliche Nutzen liegt dabei oft nicht im Ergebnis: Wer beim Anblick des Ergebnisses erleichtert oder enttäuscht ist, weiß plötzlich, was er wollte.

Für rechtlich verbindliche Gewinnspiele reicht ein Rad allein nicht. Dort sind Teilnahmebedingungen, Nachvollziehbarkeit der Ziehung und Dokumentation gefordert — das Rad ist dann ein Werkzeug im Verfahren, nicht das Verfahren.

Häufige Fragen

Ist die Auswahl fair?

Ja. Gezogen wird aus crypto.getRandomValues, nicht aus Math.random, und der Wertebereich wird verzerrungsfrei abgebildet.

Kann ich Einträge unterschiedlich gewichten?

Ja. Ein Eintrag mit Gewicht 3 wird dreimal so wahrscheinlich gezogen, und das Segment ist entsprechend größer.

Wie viele Einträge sind möglich?

Einige Hundert sind problemlos. Bei sehr vielen werden die Segmente allerdings unlesbar.

Kann ich den Gewinner entfernen?

Ja, für Ziehungen ohne Zurücklegen lässt sich der gezogene Eintrag direkt löschen.

Reicht das für ein rechtlich verbindliches Gewinnspiel?

Allein nicht. Dafür braucht es Teilnahmebedingungen und eine nachvollziehbare, dokumentierte Ziehung.

Werden meine Einträge gespeichert?

Nein. Sie bleiben in diesem Tab und verschwinden beim Schließen.

Ratgeber zu Glücksrad