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Rechner

BMI-Rechner

Body-Mass-Index mit Einordnung nach WHO-Klassifikation.

Was es macht. Der Body-Mass-Index ist das Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch die Körpergröße in Metern zum Quadrat. Er ist eine grobe Einordnung für Bevölkerungsgruppen und ein schwaches Maß für einzelne Personen, weil er weder Muskelmasse noch Fettverteilung noch Alter berücksichtigt.
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So benutzt du BMI-Rechner

  1. Gib Größe in Zentimetern und Gewicht in Kilogramm ein.
  2. Lies den BMI und die zugehörige WHO-Kategorie ab.
  3. Beachte die Einordnung darunter, bevor du aus der Zahl eine Schlussfolgerung ziehst.

Die Berechnung und die Kategorien

BMI = Gewicht in kg / (Größe in m)². Bei 78 kg und 1,80 m also 78 / 3,24 = 24,1.

Die Berechnung und die Kategorien
BMIKategorie nach WHO
unter 18,5Untergewicht
18,5 bis 24,9Normalgewicht
25,0 bis 29,9Präadipositas (Übergewicht)
30,0 bis 34,9Adipositas Grad I
35,0 bis 39,9Adipositas Grad II
ab 40,0Adipositas Grad III

Diese Grenzen gelten für Erwachsene zwischen 18 und 65 Jahren. Bei Kindern und Jugendlichen werden altersabhängige Perzentilkurven verwendet, bei älteren Menschen liegt der günstigste Bereich nach mehreren Untersuchungen etwas höher, etwa zwischen 24 und 29.

Was der BMI nicht misst

Er misst weder Fett noch Muskeln, sondern nur Masse im Verhältnis zur Größe zum Quadrat.

Deshalb ordnet er durchtrainierte Menschen regelmäßig als übergewichtig ein: Muskelgewebe ist dichter als Fettgewebe. Umgekehrt kann jemand mit wenig Muskulatur und viel Bauchfett im Normalbereich liegen und dennoch ein erhöhtes Risiko tragen.

Auch die Fettverteilung bleibt unsichtbar, und die ist der entscheidende Faktor. Viszerales Fett im Bauchraum ist stoffwechselaktiv und mit Herz-Kreislauf-Risiken verbunden; Fett an Hüfte und Oberschenkeln ist es weit weniger. Zwei Menschen mit identischem BMI können deshalb sehr unterschiedliche Risiken haben.

Hinzu kommt, dass die Formel mit dem Quadrat der Größe rechnet, während Körpermasse eher mit einer Potenz zwischen 2,3 und 2,7 skaliert. Sehr große Menschen werden dadurch systematisch zu hoch eingeordnet, sehr kleine zu niedrig.

Aussagekräftigere Maße

Das Verhältnis von Taillenumfang zu Körpergröße ist einfacher zu messen und sagt mehr aus. Als Faustregel gilt: Der Taillenumfang sollte weniger als die Hälfte der Körpergröße betragen.

Der Taillenumfang allein ist ebenfalls brauchbar. Die WHO sieht ab 88 cm bei Frauen und 102 cm bei Männern ein deutlich erhöhtes Risiko, ab 80 beziehungsweise 94 cm ein erhöhtes.

Beide Maße erfassen genau das, was der BMI übersieht: wo das Fett sitzt. Gemessen wird auf halber Höhe zwischen unterster Rippe und Beckenkamm, im Stehen, am Ende einer normalen Ausatmung — nicht mit eingezogenem Bauch.

Für eine medizinische Einschätzung ersetzt keine dieser Zahlen ein Gespräch in der Praxis. Sie sind Anhaltspunkte, keine Diagnosen.

Häufige Fragen

Wie wird der BMI berechnet?

Gewicht in Kilogramm geteilt durch die Größe in Metern zum Quadrat. Bei 78 kg und 1,80 m sind das 24,1.

Welcher BMI gilt als normal?

18,5 bis 24,9 nach WHO. Bei Menschen über 65 liegt der günstigste Bereich etwas höher.

Warum zeigt der BMI bei Sportlern Übergewicht?

Weil Muskelgewebe dichter ist als Fettgewebe. Der BMI unterscheidet beides nicht.

Gilt der BMI auch für Kinder?

Nicht mit diesen Grenzen. Bei Kindern und Jugendlichen werden altersabhängige Perzentilkurven verwendet.

Was ist aussagekräftiger?

Das Verhältnis von Taille zu Körpergröße. Als Faustregel sollte der Taillenumfang unter der halben Körpergröße liegen.

Werden meine Daten gesendet?

Nein. Größe und Gewicht bleiben in diesem Tab.

Ratgeber zu BMI-Rechner