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Werbeeinnahmen-Rechner

Einnahmen aus Seitenaufrufen, RPM und Klickrate modellieren.

Was es macht. Werbeeinnahmen ergeben sich aus Seitenaufrufen mal RPM geteilt durch tausend. RPM ist der Erlös je tausend Seitenaufrufe und fasst Preis, Klickrate und Sichtbarkeit zusammen. Der Wert schwankt erheblich nach Herkunftsland und Thema — der deutschsprachige Raum liegt dabei im oberen Bereich.
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So benutzt du Werbeeinnahmen-Rechner

  1. Gib die monatlichen Seitenaufrufe ein.
  2. Wähl RPM oder rechne aus CPM, Anzeigen je Seite und Klickrate.
  3. Vergleich die Szenarien nebeneinander.

Warum Besucher aus manchen Ländern ein Vielfaches wert sind

Weil Werbetreibende für Aufmerksamkeit dort mehr zahlen, wo Kaufkraft und Wettbewerb höher sind. Der Unterschied ist größer, als die meisten annehmen.

Warum Besucher aus manchen Ländern ein Vielfaches wert sind
MarktTypischer RPMVerhältnis
USA15–40 €Höchster Wert
Deutschland, Österreich, Schweiz10–25 €nahe dran
Skandinavien, Niederlande10–22 €nahe dran
Großbritannien, Kanada, Australien10–25 €nahe dran
Süd- und Osteuropa3–8 €ein Drittel
Südasien, Südostasien0,5–2 €ein Zwanzigstel

Der deutschsprachige Raum ist damit einer der wertvollsten Werbemärkte überhaupt — bei vergleichbarem Aufwand bringt deutschsprachiger Inhalt ein Vielfaches dessen, was reichweitenstärkere Sprachen mit niedriger Kaufkraft einbringen. Das ist der wesentliche wirtschaftliche Grund, überhaupt auf Deutsch zu veröffentlichen.

CPM, RPM und CPC

Drei Kennzahlen, die ständig verwechselt werden, obwohl sie Verschiedenes messen.

CPM ist der Preis, den ein Werbetreibender für tausend Einblendungen zahlt. Er beschreibt die Einkaufsseite.

RPM ist, was du je tausend Seitenaufrufe verdienst. Er ist die einzige Zahl, die für dich zählt, weil er Preis, Klickrate, Sichtbarkeit und Anzeigen je Seite bereits zusammenfasst.

CPC ist der Erlös je Klick, relevant bei klickbasierten Formaten.

Die Beziehung: RPM = (Anzeigen je Seite × Sichtbarkeitsrate × CPM) / 1000, bei Klickabrechnung entsprechend über CTR und CPC. Wer seinen RPM kennt, braucht die anderen beiden nicht.

Was den RPM tatsächlich hebt

Mehr Anzeigen je Seite ist die naheliegende und meist falsche Antwort.

Über etwa vier Anzeigeneinheiten sinkt der Wert je Einheit, weil Sichtbarkeit und Nutzererfahrung leiden — und schlechte Seitenerfahrung wirkt sich auf die Sichtbarkeit in der Suche aus. Der Nettoeffekt ist häufig negativ.

Wirksamer sind vier andere Hebel. Erstens die Themenwahl: Finanzen, Versicherungen, Recht und Software liegen um ein Vielfaches über Unterhaltung und Allgemeinem. Zweitens die Herkunft der Besucher, siehe oben. Drittens die Sichtbarkeit: Eine Anzeige, die nie ins Bild kommt, wird nicht bezahlt. Und viertens die Ladezeit, weil abgebrochene Ladevorgänge weder Anzeige noch Besuch ergeben.

Ein Hinweis zu diesem Rechner: Er modelliert, er prognostiziert nicht. Die tatsächlichen Werte schwanken saisonal erheblich — das vierte Quartal liegt regelmäßig deutlich über dem Januar.

Häufige Fragen

Wie berechne ich Werbeeinnahmen?

Seitenaufrufe mal RPM geteilt durch tausend. RPM fasst Preis, Klickrate und Sichtbarkeit bereits zusammen.

Wie viel bringt deutschsprachiger Traffic?

Typisch 10 bis 25 Euro RPM — einer der wertvollsten Märkte, nahe an den USA.

Was ist der Unterschied zwischen CPM und RPM?

CPM ist der Einkaufspreis des Werbetreibenden, RPM dein Erlös je tausend Seitenaufrufe. Für dich zählt RPM.

Bringen mehr Anzeigen mehr Geld?

Über etwa vier Einheiten meist nicht. Sichtbarkeit und Seitenerfahrung leiden, der Nettoeffekt ist oft negativ.

Warum schwanken meine Einnahmen so stark?

Saisonal. Das vierte Quartal liegt regelmäßig deutlich über dem Januar.

Werden meine Zahlen gesendet?

Nein, die Rechnung läuft in diesem Tab.

Ratgeber zu Werbeeinnahmen-Rechner