Lebenslauf-Generator
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Beruf
Bewerbungsanschreiben nach DIN 5008 aufbauen.
Die Norm regelt die Form von Geschäftsbriefen. Bei Bewerbungen ist sie nicht vorgeschrieben, aber erwartet — ein Anschreiben im amerikanischen Layout fällt sofort auf.
| Element | Position | Hinweis |
|---|---|---|
| Absender | oben, links oder rechts | mit Telefon und E-Mail |
| Anschriftfeld | links, ab 45 mm von oben | ohne „An" davor |
| Datum | rechts, über dem Betreff | Ort und Datum, ausgeschrieben |
| Betreff | fett, ohne das Wort „Betreff" | Stelle plus Referenznummer |
| Anrede | nach einer Leerzeile | nach Möglichkeit mit Namen |
| Grußformel | „Mit freundlichen Grüßen" | darunter Unterschrift |
| Anlagen | unter der Unterschrift | Lebenslauf, Zeugnisse |
Die Anrede lohnt Mühe. „Sehr geehrte Damen und Herren" ist korrekt, aber neutral; „Sehr geehrte Frau Krüger" zeigt, dass du die Stelle recherchiert hast. Der Name steht oft in der Anzeige oder auf der Teamseite.
Eine Seite ist die Regel, und sie ist ernst gemeint. Zwei Seiten gelten als Zeichen fehlender Konzentration.
Wer eine englische Vorlage übersetzt, erkennt die Unterschiede meist nicht — sie liegen im Ton.
Der englische Cover Letter erzählt und wirbt: „I am thrilled to apply". Das deutsche Anschreiben ist sachlicher. Enthusiasmus wird gezeigt, indem du zeigst, dass du die Stelle verstanden hast, nicht indem du ihn behauptest.
Der Lebenslauf wird nicht nacherzählt. Er liegt bei. Das Anschreiben beantwortet genau zwei Fragen: Warum diese Stelle, und warum du.
Belege statt Adjektive. „Teamfähig und motiviert" sagt nichts — jeder schreibt das. „Ich habe die Migration mit vier Kollegen aus zwei Abteilungen koordiniert" belegt dasselbe und lässt sich nachfragen.
Und der Schlusssatz: Der Konjunktiv ist aus der Mode. Statt „Über eine Einladung würde ich mich freuen" schreib „Über ein Gespräch freue ich mich".
Drei Fragen, die in Deutschland immer wieder auftauchen.
Das Bewerbungsfoto ist seit dem AGG nicht mehr verpflichtend, und niemand darf es verlangen. In der Praxis ist es bei vielen Arbeitgebern weiterhin üblich, besonders im Mittelstand; in großen Konzernen und in der IT wird zunehmend darauf verzichtet. Es gehört, wenn überhaupt, auf den Lebenslauf, nicht ins Anschreiben.
Gehaltsvorstellung nennst du nur, wenn die Anzeige danach fragt. Dann aber verbindlich und als Jahresbruttogehalt, nicht als Spanne über 20.000 Euro.
Die Anlagen werden unter der Unterschrift aufgeführt und liegen der Mappe in fester Reihenfolge bei: Lebenslauf, dann Arbeitszeugnisse absteigend nach Datum, dann Abschlusszeugnisse, dann Fortbildungen. Alles in einer PDF-Datei, nicht in acht Anhängen.
Eine Seite. Zwei Seiten gelten als Zeichen fehlender Konzentration.
Die Norm für Geschäftsbriefe. Sie regelt Anschriftfeld, Datum und Betreff. Bei Bewerbungen nicht Pflicht, aber erwartet.
Nein, seit dem AGG darf es niemand verlangen. Üblich ist es trotzdem vielerorts — und es gehört auf den Lebenslauf.
Nur wenn die Anzeige danach fragt. Dann als konkretes Jahresbruttogehalt.
Ohne Konjunktiv. „Über ein Gespräch freue ich mich" statt „würde ich mich freuen".
Nein. Alles bleibt in dieser Seite.