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Beruf

Lebenslauf-Prüfung

Tabellarischen Lebenslauf auf Vollständigkeit prüfen.

Was es macht. Diese Prüfung liest deinen Lebenslauf und meldet Lücken, fehlende Pflichtangaben und Formatierungen, an denen Bewerbermanagementsysteme scheitern. Sie prüft gegen die deutsche Konvention des tabellarischen Lebenslaufs, die sich vom US-Résumé deutlich unterscheidet.
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So benutzt du Lebenslauf-Prüfung

  1. Lad deinen Lebenslauf als PDF oder DOCX hoch.
  2. Lies die Hinweise zu Aufbau, Lücken und Maschinenlesbarkeit.
  3. Arbeite sie ab und prüf erneut.

Der tabellarische Lebenslauf

Die deutsche Form ist zweispaltig und antichronologisch: links der Zeitraum, rechts die Station, das Aktuellste zuerst.

Sie ist knapper als das US-Résumé und enthält zugleich mehr persönliche Angaben. Zwei Seiten sind die Regel, eine Seite bei Berufseinsteigern.

Üblich sind Name, Anschrift, Telefon, E-Mail und Geburtsdatum. Nicht mehr üblich, und teils rechtlich heikel, sind Familienstand, Konfession und Staatsangehörigkeit — lass sie weg, außer die Stelle verlangt sie nachweislich.

Am Ende stehen Ort, Datum und die Unterschrift. Das ist im internationalen Vergleich ungewöhnlich und in Deutschland weiterhin üblich; bei rein digitalen Bewerbungen wird es zunehmend weggelassen, schadet aber nie.

Lücken

Lücken sind kein Ausschlussgrund. Unerklärte Lücken sind eins.

Ab etwa zwei bis drei Monaten fällt eine Lücke auf. Der Fehler ist nicht die Lücke selbst, sondern der Versuch, sie durch Jahresangaben statt Monatsangaben zu verwischen — das erkennt jede Personalabteilung sofort und wertet es als Täuschungsversuch.

Benenn sie stattdessen sachlich und kurz: Elternzeit, Pflege von Angehörigen, Weiterbildung, Krankheit, Neuorientierung, Auslandsaufenthalt. Ein Halbsatz genügt.

Diese Prüfung meldet jede Lücke ab zwei Monaten. Manche sind bewusst und erklärt — dann ignorier den Hinweis.

Maschinenlesbarkeit

Größere Arbeitgeber lesen Bewerbungen zuerst maschinell ein. Was das System nicht erfassen kann, existiert für die erste Runde nicht.

Was regelmäßig scheitert: Text in Grafiken, mehrspaltige Layouts mit Textfeldern, Kopf- und Fußzeilen mit Kontaktdaten, Tabellen ohne erkennbare Struktur, exotische Schriften und PDFs, die aus einem Scan bestehen.

Der Test ist simpel: Markier den Text im PDF und kopier ihn in einen Editor. Kommt er in sinnvoller Reihenfolge an, kommt das System auch damit zurecht. Kommt nichts an, ist dein Lebenslauf ein Bild.

Zu den Begriffen: Übernimm die Bezeichnungen aus der Anzeige. Wenn dort „Kreditorenbuchhaltung" steht, schreib nicht „Accounts Payable" — die Systeme gleichen Zeichenketten ab, keine Bedeutungen. Das gilt besonders für deutsche Berufsbezeichnungen mit englischen Entsprechungen.

Häufige Fragen

Wie lang darf ein Lebenslauf sein?

Zwei Seiten, bei Berufseinsteigern eine.

Gehört ein Foto hinein?

Freiwillig. Niemand darf es verlangen, üblich ist es trotzdem vielerorts.

Muss ich Lücken erklären?

Kurz und sachlich, ja. Sie durch Jahresangaben zu verwischen fällt auf und wirkt schlimmer.

Muss ich unterschreiben?

In Deutschland üblich, mit Ort und Datum am Ende. Bei digitalen Bewerbungen zunehmend optional.

Warum wird mein Lebenslauf nicht erkannt?

Meist Text in Grafiken oder ein gescanntes PDF. Kopiertest: Lässt sich der Text markieren und einfügen?

Wird meine Datei hochgeladen?

Nein. Sie wird in dieser Seite gelesen.