CSS-Verlauf-Generator
Lineare, radiale und konische Verläufe bauen und CSS kopieren.
Design
Mehrere Schatten auf einer Karte stapeln und CSS kopieren.
Ein Schatten hat vier Zahlen und eine Farbe, in fester Reihenfolge.
| Wert | Wirkung |
|---|---|
| X-Versatz | Verschiebung nach rechts, negativ nach links |
| Y-Versatz | Verschiebung nach unten — bei Licht von oben der Hauptwert |
| Weichzeichnung | Wie weich der Rand ausläuft; 0 ergibt eine harte Kante |
| Ausdehnung | Vergrößert oder verkleinert den Schatten vor dem Weichzeichnen |
| Farbe | Meist Schwarz mit niedriger Deckkraft |
| inset | Zeichnet den Schatten nach innen statt nach außen |
Als Ausgangspunkt gilt: Die Weichzeichnung sollte etwa doppelt so groß sein wie der Y-Versatz. Ein Versatz von 4 mit einer Weichzeichnung von 8 sieht natürlich aus; ein Versatz von 4 mit einer Weichzeichnung von 4 wirkt hart und aufgeklebt.
Drei Fehler machen fast jeden misslungenen Schatten aus.
Der erste ist zu hohe Deckkraft. Reines Schwarz mit 50 Prozent ergibt einen grauen Fleck, keinen Schatten. Echte Schatten liegen zwischen 5 und 15 Prozent — mehrere schwache Ebenen wirken besser als eine kräftige.
Der zweite ist eine einzige Ebene. In der Wirklichkeit hat ein Objekt einen engen, dunkleren Kernschatten und einen weiten, sehr schwachen Halbschatten. Zwei bis drei Ebenen bilden das nach.
Der dritte ist ein neutralgrauer Schatten. Schatten nehmen die Farbe ihrer Umgebung auf. Auf einer warmen Oberfläche wirkt ein leicht bräunlicher, auf einer kühlen ein leicht bläulicher Schatten deutlich glaubwürdiger als reines Schwarz.
Und die Richtung muss über alle Elemente hinweg dieselbe sein. Licht kommt in einem Interface von oben — wenn eine Karte nach unten und ein Knopf nach oben wirft, stimmt die Szene nicht mehr.
Statt jeden Schatten einzeln zu erfinden, definiert man vier bis fünf Stufen und verwendet nur diese.
Eine bewährte Staffelung: Stufe 1 für Ränder und Eingabefelder, Stufe 2 für Karten, Stufe 3 für angehobene Elemente und Menüs, Stufe 4 für Dialoge, Stufe 5 für Elemente über allem anderen.
Mit jeder Stufe wachsen Versatz und Weichzeichnung überproportional, die Deckkraft dagegen nur leicht. So entsteht der Eindruck zunehmender Höhe.
Im Dunkelmodus funktionieren Schatten schlecht, weil ein dunkler Schatten auf dunklem Grund unsichtbar bleibt. Dort arbeitet man stattdessen mit helleren Flächen: Je höher ein Element liegt, desto heller seine Fläche. Ein Schatten kann ergänzend bleiben, trägt die Tiefe aber nicht mehr.
Zu hohe Deckkraft. Bleib zwischen 5 und 15 Prozent und stapel lieber mehrere schwache Ebenen.
Zwei bis drei. Ein enger dunklerer Kern plus ein weiter, sehr schwacher Halbschatten.
box-shadow folgt dem Rechteck des Elements, filter: drop-shadow folgt der tatsächlichen Form — wichtig bei PNG und SVG mit Transparenz.
Schlecht. Dort arbeitet man mit helleren Flächen für höhere Ebenen statt mit dunkleren Schatten.
Er vergrößert oder verkleinert den Schatten vor dem Weichzeichnen. Negative Werte ziehen ihn unter das Element zurück.
Nein, alles läuft in diesem Tab.