Schatten-Generator
Mehrere Schatten auf einer Karte stapeln und CSS kopieren.
Design
Lineare, radiale und konische Verläufe bauen und CSS kopieren.
Sie unterscheiden sich darin, wie der Verlauf geometrisch verläuft.
| Art | Verlauf | Typischer Einsatz |
|---|---|---|
| linear-gradient | entlang einer Achse | Hintergründe, Schaltflächen, Abdunklung über Bildern |
| radial-gradient | von einem Punkt nach außen | Lichteffekte, weiche Vignetten |
| conic-gradient | um einen Punkt herum | Tortendiagramme, Farbkreise, Ladeanzeigen |
Ein konischer Verlauf ist der einfachste Weg zu einem Tortendiagramm ohne Bibliothek: harte Farbstopps an den passenden Prozentwerten, fertig. Für Fortschrittsringe wird er mit einer Maske kombiniert.
Weil standardmäßig in sRGB interpoliert wird, und der Weg zwischen zwei gesättigten Farben führt dort durch einen unbunten Bereich.
Der klassische Fall ist Blau nach Gelb: In der Mitte entsteht ein trübes Grau statt eines lebendigen Grüns. Bei Rot nach Grün dasselbe.
Die Lösung ist ein anderer Interpolationsfarbraum. in oklch oder in lch führt den Verlauf über die gesättigte Route und hält die Farbigkeit über die gesamte Strecke.
Wo ältere Browser unterstützt werden müssen, hilft ein Zwischenstopp von Hand: eine dritte Farbe in der Mitte, die den Verlauf dorthin zwingt, wo er hin soll. Das ist die Technik, mit der Verläufe vor der Farbraumunterstützung gebaut wurden.
Ein Verlauf, der auf Weiß gut aussieht, wirkt auf Dunkel oft grell oder schmutzig.
Der zuverlässigste Weg ist, die Farbstopps über Custom Properties zu definieren und diese je Farbschema neu zu setzen. Der Verlauf selbst bleibt dann derselbe, nur die Farben wechseln.
Faustregel für den Dunkelmodus: Sättigung senken und Helligkeit deutlich reduzieren. Eine Markenfarbe, die auf Weiß strahlt, überstrahlt auf Schwarz — dasselbe Phänomen, das dünne helle Schrift auf dunklem Grund unruhig wirken lässt.
Zur Leistung: Verläufe sind günstig, solange sie statisch sind. Teuer wird es, wenn ein Verlauf animiert wird, denn dann muss er in jedem Bild neu gezeichnet werden. Für animierte Verläufe verschiebt man besser einen größeren, statischen Verlauf mit background-position.
Weil in sRGB interpoliert wird. Mit „in oklch" bleibt der Verlauf über die ganze Strecke farbig.
Mit conic-gradient und harten Farbstopps an den passenden Prozentwerten.
Zwei bis drei. Mehr wirkt selten besser und macht Anpassungen aufwendig.
Wenn die Farbstopps über Variablen definiert sind, ja. Sättigung und Helligkeit dort deutlich zurücknehmen.
Statische kaum. Animierte schon — dort besser einen größeren Verlauf verschieben.
Nein, alles entsteht in diesem Tab.