PDF teilen
Seitenbereiche extrahieren oder ein Dokument in Einzelseiten zerlegen.
PDFs verbinden und Seiten per Ziehen neu ordnen. Nichts wird hochgeladen.
Ein PDF ist eine Sammlung nummerierter Objekte mit einer Tabelle, die angibt, wo jedes davon in der Datei liegt. Zusammenfügen heißt: die Objekte aller Dokumente in eine neue Datei kopieren, die Nummern so verschieben, dass sie sich nicht überschneiden, und eine neue Tabelle schreiben.
Das ist reine Byte-Arbeit und braucht weder einen Server noch eine Neuberechnung des Inhalts. Der Browser kann das, also tut er es hier — auf deinem Gerät, in diesem Tab.
Praktisch heißt das auch: Seiten werden kopiert, nicht neu gerendert. Der Vorgang ist verlustfrei, und eine zusammengefügte Seite ist Byte für Byte die Seite aus dem Ausgangsdokument.
Wegen dessen, was in ihnen steckt. Die Dokumente, die Menschen zusammenfügen wollen, sind selten belanglos: Mietverträge, Gehaltsabrechnungen, Kontoauszüge für den Kreditantrag, Arztberichte, Zeugnisse, Bewerbungsunterlagen.
Ein solches Dokument auf einen fremden Server zu laden, ist eine Übermittlung personenbezogener Daten an einen Dritten — mit allem, was die DSGVO daran knüpft. Für Kanzleien, Praxen und Steuerbüros ist das nicht bloß unangenehm, sondern eine Frage der Auftragsverarbeitung nach Artikel 28.
Wenn die Datei das Gerät nie verlässt, stellt sich die Frage nicht. Es gibt keinen Auftragsverarbeiter, keine Übermittlung und keine Löschfrist, über die jemand nachdenken müsste.
Der Seiteninhalt vollständig. Bei allem, was auf Dokumentebene liegt, lohnt ein genauerer Blick.
| Element | Bleibt erhalten | Anmerkung |
|---|---|---|
| Seiteninhalt und Layout | Ja | Objekt für Objekt kopiert |
| Eingebettete Schriften | Ja | Werden übernommen, Dubletten geteilt |
| Bilder und Farbprofile | Ja | Referenziert, nicht neu kodiert |
| Interne Verlinkungen | Teilweise | Ziele innerhalb derselben Datei bleiben |
| Lesezeichen | Teilweise | Die des ersten Dokuments bleiben zuverlässig |
| Formularfelder | Mit Vorsicht | Gleiche Feldnamen kollidieren |
| Digitale Signaturen | Nein | Werden beim Ändern der Datei ungültig |
| Verschlüsselung | Nein | Die Ausgabe ist unverschlüsselt |
Die vorletzte Zeile ist die wichtige. Eine digitale Signatur bestätigt, dass genau diese Bytes seit dem Signieren unverändert sind. Zusammenfügen ändert die Bytes, also ist die Signatur danach zwangsläufig ungültig. Das ist kein Mangel des Werkzeugs, sondern der Zweck einer Signatur. Füge Dokumente zusammen, bevor sie signiert werden, nicht danach — bei qualifizierten elektronischen Signaturen nach eIDAS gilt das ohne Ausnahme.
Die Grenze ist der Arbeitsspeicher deines Geräts, nicht eine Regel dieses Werkzeugs. Auf einem normalen Notebook sind einige Hundert Megabyte problemlos; auf einem älteren Telefon wird es früher eng.
Ein Anhaltspunkt: Rechne mit dem Zwei- bis Dreifachen der Gesamtgröße als vorübergehendem Speicherbedarf, weil Ein- und Ausgabe kurzzeitig gleichzeitig vorliegen. Zwei PDFs mit je 200 MB brauchen also grob ein Gigabyte frei.
Ein Server-Dienst hätte diese Grenze nicht — dafür hätte er deine Datei. Das ist der Tausch, und bei Verträgen und Befunden fällt er meist eindeutig aus.
Ja. Ziehen ordnet die Dateien; für die Seitenebene wechselst du in die Seitenansicht und ziehst dort einzelne Seiten.
Der häufigste Anlass ist ein beidseitiger Scan mit einem Einzugsscanner ohne Duplex: Man scannt erst alle Vorderseiten, dann alle Rückseiten, und braucht anschließend das Reißverschlussverfahren. Dafür gibt es einen eigenen Modus, damit du nicht sechzig Seiten von Hand ziehen musst.
Keines im Werkzeug. Die praktische Grenze ist der Arbeitsspeicher deines Geräts.
Nein. Die Ausgabe enthält nichts, was nicht in deinen Ausgangsdateien stand.
Sie war nie dort. Es gibt keinen Upload, also auch nichts zu löschen.
Nur mit Passwort, da der Inhalt zum Kopieren entschlüsselt vorliegen muss. Die Ausgabe ist unverschlüsselt.
Nein. Seiten werden kopiert, nicht neu gerendert. Der Vorgang ist verlustfrei.
Meist wegen mehrfach eingebetteter Schriften aus verschiedenen Quelldokumenten. Komprimiere die Ausgabe anschließend, wenn die Größe stört.
Wandle das Word-Dokument zuerst in ein PDF um — in Word über „Speichern unter“ — und füge dann beide zusammen.