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XML-Sitemap-Generator

Aus einer URL-Liste eine gültige XML-Sitemap erzeugen.

Was es macht. Eine XML-Sitemap listet die Adressen einer Website, damit Suchmaschinen sie sicher finden. Sie ersetzt keine interne Verlinkung, sondern ergänzt sie: Eine Seite, die in der Sitemap steht und sonst von nirgends verlinkt ist, wird gefunden — aber als unwichtig eingestuft.
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So benutzt du XML-Sitemap-Generator

  1. Füg deine Adressen ein, eine je Zeile.
  2. Ergänze bei Bedarf Änderungsdatum und Priorität.
  3. Lade die XML-Datei herunter und reich sie in der Search Console ein.

Was eine Sitemap leistet und was nicht

Sie hilft beim Finden, nicht beim Ranken. Das ist der Punkt, an dem die Erwartungen meist zu hoch sind.

Nützlich ist sie vor allem bei großen Websites, bei neuen Seiten ohne eingehende Links, bei schlecht verlinkten Bereichen und bei Inhalten, die über Filter oder Suche erreichbar sind.

Keine Wirkung hat sie auf die Position im Ergebnis. Eine Seite steht nicht besser da, weil sie in der Sitemap steht, und Google indexiert auch nicht alles, was dort aufgeführt ist — die Datei ist ein Hinweis, keine Anweisung.

Umgekehrt gilt: Eine Seite, die nirgends verlinkt ist und nur in der Sitemap steht, ist eine verwaiste Seite. Die Sitemap macht sie auffindbar, ersetzt aber die interne Verlinkung nicht, aus der Google die Wichtigkeit ableitet.

Die Regeln

Das Format ist streng, und Verstöße führen zu einer wortkargen Fehlermeldung in der Search Console.

Die Regeln
RegelWert
Adressen je Dateihöchstens 50.000
Dateigröße unkomprimierthöchstens 50 MB
KodierungUTF-8, Sonderzeichen maskiert
Adressenabsolut, mit Protokoll und Domain
Ort der Dateinicht oberhalb ihres eigenen Verzeichnisses
Inhaltnur indexierbare Seiten

Bei mehr als 50.000 Adressen brauchst du mehrere Dateien und einen Sitemap-Index, der auf sie verweist. Das Werkzeug erzeugt ihn automatisch, sobald die Liste die Grenze überschreitet.

Häufigster Fehler in der Praxis: Adressen in der Sitemap, die per noindex ausgeschlossen sind, weiterleiten oder 404 liefern. Das erzeugt Warnungen und untergräbt das Vertrauen in die Datei.

changefreq und priority sind fast wirkungslos

Beide Felder stammen aus der ursprünglichen Spezifikation und werden von Google praktisch ignoriert. Das ist offiziell bestätigt.

Der Grund liegt auf der Hand: Beide sind Selbstauskünfte des Betreibers. Wenn jede Seite Priorität 1.0 und „hourly" angibt — was in der Praxis regelmäßig vorkommt —, ist die Information wertlos.

Google leitet die Häufigkeit stattdessen aus beobachteten Änderungen ab. Eine Seite, die sich tatsächlich täglich ändert, wird häufiger abgerufen, unabhängig von der Angabe.

lastmod ist die Ausnahme: Es wird ausgewertet, sofern es glaubwürdig ist. Glaubwürdig heißt: Es ändert sich nur, wenn sich die Seite wirklich geändert hat. Eine Sitemap, in der bei jedem Build alle Daten auf heute springen, wird in diesem Punkt ignoriert.

Häufige Fragen

Verbessert eine Sitemap mein Ranking?

Nein. Sie hilft beim Finden, nicht beim Ranken.

Wie viele Adressen passen hinein?

Höchstens 50.000 je Datei und 50 MB unkomprimiert. Darüber brauchst du einen Sitemap-Index.

Sind changefreq und priority wichtig?

Praktisch nicht. Google ignoriert beide. Nur lastmod wird ausgewertet, wenn es glaubwürdig gepflegt ist.

Wie reiche ich die Sitemap ein?

In der Search Console unter Sitemaps, und zusätzlich als Zeile in der robots.txt.

Müssen alle Seiten hinein?

Nur indexierbare. Seiten mit noindex, Weiterleitungen und Fehlerseiten gehören nicht in die Datei.

Werden meine Adressen gesendet?

Nein, die Datei entsteht in diesem Tab.

Ratgeber zu XML-Sitemap-Generator