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Entwicklung

Base32 kodieren

Base32 kodieren und dekodieren.

Was es macht. Dieses Werkzeug kodiert Text nach Base32 und wieder zurück. Base32 ist seltener als Base64, aber überall dort im Einsatz, wo Menschen die Zeichenfolge lesen, tippen oder vorlesen müssen.
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So benutzt du Base32 kodieren

  1. Füg deinen Text oder deine Base32-Zeichenfolge ein.
  2. Wähl die Richtung der Umwandlung.
  3. Kopier das Ergebnis.

Warum es Base32 überhaupt gibt

Base64 ist kompakter. Trotzdem hat Base32 seinen festen Platz, und der Grund ist der Mensch.

Base32 verwendet nur die Großbuchstaben A bis Z und die Ziffern 2 bis 7. Alles, was verwechselt werden kann, fehlt bewusst: die Ziffern 0, 1 und 8 sowie die Buchstaben, die ihnen ähneln.

Damit ist eine Base32-Zeichenfolge robust gegen die klassischen Lesefehler — null und O, eins und I, acht und B.

Außerdem ist sie unabhängig von Groß- und Kleinschreibung, was beim Diktieren oder Abtippen hilft, und sie enthält keine Sonderzeichen, die in URLs oder Dateinamen Probleme machen.

Der Preis dafür: Base32 ist etwa zwanzig Prozent länger als Base64 für dieselben Daten. Ein fairer Tausch, wenn Menschen im Spiel sind, und eine schlechte Wahl, wenn es nur um Maschinen geht.

Der bekannteste Einsatzort ist der geheime Schlüssel für Zwei-Faktor-Authentisierung: Wenn du einen QR-Code nicht scannen kannst und den Schlüssel eintippen musst, ist er in Base32.

Base32 und Base64 im Vergleich

Die Wahl folgt der Frage, wer die Zeichenfolge liest.

Base32 und Base64 im Vergleich
MerkmalBase32Base64
Zeichenvorrat3264
Längenzuwachsetwa 60 %etwa 33 %
Groß-/Kleinschreibungegalrelevant
Verwechslungsgefahrgeringvorhanden
Typischer Einsatzvon Menschen gelesenin Software

Beide sind in RFC 4648 standardisiert, und beide sind keine Verschlüsselung. Das ist der wichtigste Punkt überhaupt: Eine kodierte Zeichenfolge sieht unlesbar aus, ist aber von jedem in einer Sekunde zurückzuwandeln.

Wer ein Passwort oder einen Schlüssel base32- oder base64-kodiert speichert, hat nichts gesichert, sondern nur verschleiert.

Base32 endet oft mit einem oder mehreren Gleichheitszeichen. Das ist Auffüllung, damit die Länge stimmt. Manche Systeme lassen sie weg, weshalb ein Dekodierer beides akzeptieren sollte.

Wo dir Base32 begegnet

Ein paar konkrete Stellen.

Der TOTP-Schlüssel für Authenticator-Apps, wie erwähnt. Wenn eine App einen Schlüssel zum Abtippen anbietet, ist er praktisch immer Base32.

Onion-Adressen im Tor-Netzwerk sind Base32-kodiert, was ihre charakteristische Form erklärt.

DNS-Erweiterungen nutzen Base32 in einer Variante, weil DNS-Namen keine Groß- und Kleinschreibung unterscheiden.

Und gelegentlich Aktivierungs- oder Lizenzcodes, aus genau dem Grund, aus dem Base32 entwickelt wurde: Sie sollen am Telefon vorlesbar sein.

Für deutschsprachige Anwendungen ist ein Detail nützlich: Base32 enthält keine Umlaute und keine Zeichen, die auf einer deutschen Tastatur schwer zu erreichen sind. Ein Code, der auf einem Beleg gedruckt und später eingetippt wird, ist in Base32 gut aufgehoben.

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Häufige Fragen

Wann nehme ich Base32 statt Base64?

Wenn Menschen die Zeichenfolge lesen, tippen oder vorlesen müssen.

Warum fehlen 0, 1 und 8?

Weil sie mit O, I und B verwechselt werden. Base32 vermeidet das bewusst.

Ist Base32 eine Verschlüsselung?

Nein. Jeder kann es in einer Sekunde zurückwandeln.

Wofür sind die Gleichheitszeichen am Ende?

Das ist Auffüllung. Manche Systeme lassen sie weg.

Wo begegnet mir Base32?

Vor allem bei TOTP-Schlüsseln für Authenticator-Apps und bei Onion-Adressen.

Werden meine Daten übertragen?

Nein.