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Rechner

Notgroschen berechnen

Höhe der Rücklage für Notfälle.

Was es macht. Dieser Rechner ermittelt, wie hoch deine Rücklage für unvorhergesehene Ausgaben sein sollte. In Deutschland kommt eine zweite Frage dazu: wo das Geld liegt, damit es sicher und jederzeit verfügbar ist.
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So benutzt du Notgroschen berechnen

  1. Trag deine monatlichen Fixkosten ein.
  2. Wähl die Anzahl der abzudeckenden Monate.
  3. Sieh dir den Zielbetrag an.

Wie viele Monate du brauchst

Die verbreitete Faustregel von drei bis sechs Monatsausgaben ist ein Anfang, aber zu grob.

Wie viele Monate du brauchst
SituationEmpfehlung
Unbefristet, sicherer Job, Partner verdient mit3 Monate
Unbefristet, Alleinverdiener4 – 6 Monate
Befristet oder in der Probezeit6 Monate
Selbstständig6 – 12 Monate
Wohneigentumplus Rücklage für Reparaturen

Rechne mit den Fixkosten, nicht mit dem Nettoeinkommen. Im Ernstfall streichst du Urlaub und Restaurantbesuche, aber Miete, Strom, Versicherungen und Lebensmittel laufen weiter.

In Deutschland federt das Arbeitslosengeld I einen Jobverlust teilweise ab, wenn du die Anwartschaftszeit erfüllst — üblicherweise zwölf Monate Beitragszahlung in den letzten dreißig Monaten. Es liegt aber deutlich unter dem letzten Netto, und es wird nicht sofort ausgezahlt.

Selbstständige haben diesen Puffer in der Regel nicht, weshalb die Empfehlung dort deutlich höher liegt.

Für Eigentümer gilt zusätzlich: Heizung, Dach und Fenster gehen irgendwann kaputt. Eine Instandhaltungsrücklage ist etwas anderes als der Notgroschen und sollte getrennt geführt werden.

Wo das Geld liegen sollte

Zwei Anforderungen: sofort verfügbar und nominal sicher.

Das Tagesgeldkonto ist der Standard. Täglich verfügbar, verzinst, und getrennt vom Girokonto, was dem gedankenlosen Zugriff vorbeugt.

Nicht geeignet sind Festgeld mit langer Bindung, Aktien und Fonds. Ein Notfall kommt selten zum Höchstkurs, und wer im Tief verkaufen muss, verliert doppelt.

Die gesetzliche Einlagensicherung schützt in der EU Guthaben bis 100.000 Euro pro Person und Institut. Das ist für einen Notgroschen mehr als ausreichend.

Achte bei sehr hoch verzinsten Angeboten ausländischer Banken darauf, welches Sicherungssystem greift und in welchem Land es sitzt. Innerhalb der EU gilt der Schutz überall, die Abwicklung im Ernstfall läuft aber über die ausländische Einrichtung.

Und ein Punkt, der ins Bild gehört: Der Notgroschen soll nicht renditestark sein. Er kostet dich real ein wenig Kaufkraft, und dafür bekommst du die Freiheit, nicht in einen Dispo oder einen Ratenkredit zu rutschen — was ungleich teurer wäre.

Aufbau und Reihenfolge

Die Frage, was zuerst kommt, stellt sich fast immer.

Wenn du teure Schulden hast, insbesondere einen Dispo, dann bau erst einen kleinen Puffer von ein bis zwei Monatsausgaben auf und tilge dann. Ohne jeden Puffer landest du beim nächsten Zwischenfall wieder im Dispo.

Danach zuerst die teuren Schulden abbauen, anschließend den Notgroschen auf die Zielgröße bringen, und erst dann langfristig anlegen.

Bau ihn automatisch auf: ein Dauerauftrag am Tag nach dem Gehaltseingang. Was zuerst weggeht, fehlt nicht.

Leg fest, was ein Notfall ist. Eine defekte Waschmaschine, eine Autoreparatur, eine Nachzahlung, ein Jobverlust — ja. Ein Urlaub oder ein neues Handy — nein, dafür gibt es ein separates Sparziel.

Und füll ihn nach der Nutzung wieder auf, mit derselben Priorität wie beim ersten Mal.

Diese Seite rechnet und gibt keine Anlageempfehlung.

Häufige Fragen

Wie hoch sollte der Notgroschen sein?

Drei bis sechs Monatsfixkosten, bei Selbstständigen eher sechs bis zwölf.

Rechne ich mit Netto oder Fixkosten?

Mit den Fixkosten. Im Ernstfall fallen viele andere Ausgaben ohnehin weg.

Wo bewahre ich ihn auf?

Auf einem Tagesgeldkonto: täglich verfügbar und getrennt vom Girokonto.

Wie hoch ist die Einlagensicherung?

In der EU 100.000 Euro pro Person und Institut.

Erst sparen oder erst Schulden tilgen?

Ein kleiner Puffer zuerst, dann teure Schulden, danach den Notgroschen vollständig aufbauen.

Werden meine Daten übertragen?

Nein.