Kreditrechner
Monatsrate, Zinskosten, Tilgungsplan und Restschuld nach Zinsbindung.
Rechner
Höhe der Rücklage für Notfälle.
Die verbreitete Faustregel von drei bis sechs Monatsausgaben ist ein Anfang, aber zu grob.
| Situation | Empfehlung |
|---|---|
| Unbefristet, sicherer Job, Partner verdient mit | 3 Monate |
| Unbefristet, Alleinverdiener | 4 – 6 Monate |
| Befristet oder in der Probezeit | 6 Monate |
| Selbstständig | 6 – 12 Monate |
| Wohneigentum | plus Rücklage für Reparaturen |
Rechne mit den Fixkosten, nicht mit dem Nettoeinkommen. Im Ernstfall streichst du Urlaub und Restaurantbesuche, aber Miete, Strom, Versicherungen und Lebensmittel laufen weiter.
In Deutschland federt das Arbeitslosengeld I einen Jobverlust teilweise ab, wenn du die Anwartschaftszeit erfüllst — üblicherweise zwölf Monate Beitragszahlung in den letzten dreißig Monaten. Es liegt aber deutlich unter dem letzten Netto, und es wird nicht sofort ausgezahlt.
Selbstständige haben diesen Puffer in der Regel nicht, weshalb die Empfehlung dort deutlich höher liegt.
Für Eigentümer gilt zusätzlich: Heizung, Dach und Fenster gehen irgendwann kaputt. Eine Instandhaltungsrücklage ist etwas anderes als der Notgroschen und sollte getrennt geführt werden.
Zwei Anforderungen: sofort verfügbar und nominal sicher.
Das Tagesgeldkonto ist der Standard. Täglich verfügbar, verzinst, und getrennt vom Girokonto, was dem gedankenlosen Zugriff vorbeugt.
Nicht geeignet sind Festgeld mit langer Bindung, Aktien und Fonds. Ein Notfall kommt selten zum Höchstkurs, und wer im Tief verkaufen muss, verliert doppelt.
Die gesetzliche Einlagensicherung schützt in der EU Guthaben bis 100.000 Euro pro Person und Institut. Das ist für einen Notgroschen mehr als ausreichend.
Achte bei sehr hoch verzinsten Angeboten ausländischer Banken darauf, welches Sicherungssystem greift und in welchem Land es sitzt. Innerhalb der EU gilt der Schutz überall, die Abwicklung im Ernstfall läuft aber über die ausländische Einrichtung.
Und ein Punkt, der ins Bild gehört: Der Notgroschen soll nicht renditestark sein. Er kostet dich real ein wenig Kaufkraft, und dafür bekommst du die Freiheit, nicht in einen Dispo oder einen Ratenkredit zu rutschen — was ungleich teurer wäre.
Die Frage, was zuerst kommt, stellt sich fast immer.
Wenn du teure Schulden hast, insbesondere einen Dispo, dann bau erst einen kleinen Puffer von ein bis zwei Monatsausgaben auf und tilge dann. Ohne jeden Puffer landest du beim nächsten Zwischenfall wieder im Dispo.
Danach zuerst die teuren Schulden abbauen, anschließend den Notgroschen auf die Zielgröße bringen, und erst dann langfristig anlegen.
Bau ihn automatisch auf: ein Dauerauftrag am Tag nach dem Gehaltseingang. Was zuerst weggeht, fehlt nicht.
Leg fest, was ein Notfall ist. Eine defekte Waschmaschine, eine Autoreparatur, eine Nachzahlung, ein Jobverlust — ja. Ein Urlaub oder ein neues Handy — nein, dafür gibt es ein separates Sparziel.
Und füll ihn nach der Nutzung wieder auf, mit derselben Priorität wie beim ersten Mal.
Diese Seite rechnet und gibt keine Anlageempfehlung.
Drei bis sechs Monatsfixkosten, bei Selbstständigen eher sechs bis zwölf.
Mit den Fixkosten. Im Ernstfall fallen viele andere Ausgaben ohnehin weg.
Auf einem Tagesgeldkonto: täglich verfügbar und getrennt vom Girokonto.
In der EU 100.000 Euro pro Person und Institut.
Ein kleiner Puffer zuerst, dann teure Schulden, danach den Notgroschen vollständig aufbauen.
Nein.