Bilder komprimieren
JPG, PNG und WebP verkleinern, mit Qualitätsregler und Live-Anzeige.
Bild
Text und Wasserzeichen auf Bilder legen.
Der Punkt, an dem in Deutschland die meisten Fehler passieren.
Nach dem Kunsturhebergesetz dürfen Bildnisse einer Person grundsätzlich nur mit deren Einwilligung verbreitet oder öffentlich zur Schau gestellt werden.
Entscheidend ist: Das gilt für die Veröffentlichung, nicht für das Fotografieren selbst — und die Einwilligung muss vorher vorliegen, nicht nachträglich eingeholt werden.
Es gibt Ausnahmen. Personen als Beiwerk neben einer Landschaft oder einem Gebäude, Versammlungen und Aufzüge, an denen die Abgebildeten teilgenommen haben, und Bildnisse aus dem Bereich der Zeitgeschichte.
Diese Ausnahmen sind enger, als sie klingen. "Beiwerk" heißt wirklich, dass die Person weggedacht werden könnte, ohne dass sich das Bild ändert. Und der Begriff der Zeitgeschichte wird von den Gerichten im Einzelfall abgewogen, nicht pauschal auf Prominente angewendet.
Bei Kindern ist zusätzlich die Einwilligung der Sorgeberechtigten nötig, und ab einem gewissen Alter auch die des Kindes selbst.
Neben dem KUG greift die DSGVO, weil ein Foto einer erkennbaren Person ein personenbezogenes Datum ist. Für die Praxis heißt das: Bei Veranstaltungen gehören Hinweise auf die Fotografie und ein Rechtsgrundlagen-Konzept dazu.
Diese Seite ist Information und keine Rechtsberatung.
Auch ohne Personen gibt es Einschränkungen.
Am Bild selbst besteht ein Urheberrecht des Fotografen. Ein Bild aus einer Suchmaschine ist nicht frei, auch wenn es leicht zu finden ist.
Die Panoramafreiheit erlaubt es, Werke abzubilden, die sich bleibend an öffentlichen Wegen, Straßen oder Plätzen befinden — und zwar von diesem öffentlichen Ort aus, ohne Hilfsmittel.
Zwei praktische Konsequenzen daraus: Eine Aufnahme mit einer Drohne fällt nach der Rechtsprechung nicht unter die Panoramafreiheit, weil sie nicht von der öffentlichen Straße aus entsteht. Und "bleibend" schließt temporäre Installationen aus — die berühmte Verhüllung des Reichstags war deshalb nicht davon gedeckt.
Innenräume sind ebenfalls nicht erfasst. Was in einem Museum oder Bahnhof aufgenommen wird, unterliegt zusätzlich dem Hausrecht.
Und bei Bildern aus Bilddatenbanken lies die Lizenz genau: Viele erlauben die redaktionelle, aber nicht die werbliche Nutzung, und fast alle verlangen eine Urhebernennung.
Wenn du eigene Bilder schützen willst, ein paar Hinweise.
Ein Wasserzeichen mittig über dem Motiv schützt besser als eines in der Ecke, das sich in Sekunden wegschneiden lässt. Es stört dafür die Bildwirkung — das ist der Kompromiss.
Halbtransparent und über ein strukturiertes Bilddetail gelegt ist es schwerer zu entfernen als ein deckender Balken auf einer gleichmäßigen Fläche.
Vergiss nicht die Metadaten: Urhebervermerk und Kontaktdaten in den IPTC-Feldern des Bildes sind unsichtbar und überstehen das Zuschneiden. Viele Plattformen entfernen sie allerdings beim Hochladen.
Rechtlich ist noch etwas wichtig: Das Entfernen eines Urhebervermerks ist nicht nur unhöflich, sondern kann eine eigene Rechtsverletzung darstellen.
Und ein Wasserzeichen ersetzt keine Lizenzangabe. Wenn du Bilder verkaufst oder lizenzierst, gehört das in den Vertrag, nicht nur ins Bild.
Dein Bild bleibt bei der Bearbeitung auf deinem Gerät — es wird nicht hochgeladen.
Grundsätzlich nur mit vorheriger Einwilligung. Es gibt enge Ausnahmen wie Beiwerk oder Versammlungen.
Zusätzlich die Einwilligung der Sorgeberechtigten, und ab einem gewissen Alter auch die des Kindes.
Sie erlaubt Aufnahmen bleibender Werke von öffentlichen Wegen aus — nicht per Drohne und nicht in Innenräumen.
Nein. Am Bild besteht ein Urheberrecht, unabhängig davon, wie leicht es zu finden ist.
Mittig über dem Motiv schützt besser als in der Ecke, stört dafür stärker.
Nein, alles läuft in deinem Browser.