Alle Tools laufen in deinem Browser — deine Dateien verlassen nie dein Gerät.
All tools154

Bild

Bilder komprimieren

JPG, PNG und WebP verkleinern, mit Qualitätsregler und Live-Anzeige.

Was es macht. Ein Bildkomprimierer senkt die Dateigröße eines Fotos, indem er es mit geringerer Qualität oder in einem effizienteren Format neu kodiert. Dieses Werkzeug nutzt dafür den Encoder deines Browsers: Ein 4-MB-JPEG landet bei Qualität 0,8 typischerweise bei rund 380 KB, ohne sichtbaren Verlust. Dein Foto wird nie hochgeladen.
Läuft im BrowserKein UploadKeine AnmeldungFunktioniert offline

So benutzt du Bilder komprimieren

  1. Zieh ein oder mehrere Bilder auf das Feld. HEIC, JPG, PNG, WebP und AVIF werden alle angenommen.
  2. Zieh den Qualitätsregler und beobachte, wie sich die Ausgabegröße im Vorher-Nachher-Vergleich ändert.
  3. Lade das Ergebnis herunter, einzeln oder alle zusammen als ZIP.

Wie stark kann ich komprimieren, ohne Qualität zu verlieren?

Weiter, als die meisten erwarten. Die Zahlen unten stammen von einem 4,1-MB-Foto aus einer Systemkamera, 24 Megapixel, in JPEG neu kodiert.

Wie stark kann ich komprimieren, ohne Qualität zu verlieren?
QualitätAusgabegrößeReduktionSichtbarer Unterschied
1,003,6 MB12 %Keiner — praktisch verlustfreie Neukodierung
0,921,1 MB73 %Keiner, bei keiner Vergrößerung
0,80382 KB91 %Keiner bei 100 %; leichte Weichzeichnung bei 400 %
0,70256 KB94 %Schwaches Kantenflimmern an harten Kontrasten
0,60189 KB95 %In glatten Flächen wie Himmel sichtbar
0,40112 KB97 %Deutliche Blockbildung

Für das Web ist 0,80 fast immer der richtige Wert. Der Sprung von 0,92 auf 0,80 spart zwei Drittel der Bytes für einen Unterschied, den man bei normaler Betrachtung nicht sieht. Unter 0,70 wird gespart, was der Betrachter bemerkt.

Welches Format soll ich nehmen?

Das Format entscheidet mehr über die Dateigröße als der Qualitätsregler.

Welches Format soll ich nehmen?
FormatAm besten fürTransparenzBrowser-Unterstützung (2026)Ersparnis ggü. JPEG
JPEGFotos, universeller RückfallNein100 %Ausgangswert
WebPAlles im WebJa~97 %25–34 % kleiner
AVIFFotos, wenn Größe zähltJa~93 %45–55 % kleiner
PNGScreenshots, Logos, StrichzeichnungenJa100 %Bei Fotos größer

Praktische Regel: WebP für alles im Web, JPEG wenn die Datei auch außerhalb eines Browsers geöffnet wird, PNG nur für Grafiken mit harten Kanten oder Transparenz. AVIF ist das beste Format der Liste, aber die fehlenden sieben Prozent Unterstützung treffen genau die älteren Geräte, auf denen ein kleines Bild am meisten hilft.

Was passiert dabei genau mit meinem Bild?

Es wird dekodiert, auf eine Canvas gezeichnet und mit den gewählten Einstellungen neu kodiert. Die Pixelmaße bleiben unverändert — komprimieren ist nicht dasselbe wie verkleinern.

Beim Neukodieren fällt alles weg, was nicht Bilddaten ist. Das betrifft auch die EXIF-Daten, und das ist häufiger erwünscht als bekannt: Ein Handyfoto trägt in der Regel GPS-Koordinaten auf wenige Meter genau, dazu Aufnahmezeitpunkt und Gerätemodell. Wer ein Foto in einem Inserat oder Forum veröffentlicht, veröffentlicht ohne Komprimierung auch seine Adresse.

Brauchst du die Metadaten, arbeite mit einer Kopie. Willst du sie gezielt entfernen, ohne die Qualität anzufassen, nimm das Werkzeug zum Entfernen von EXIF-Daten.

Warum wird mein PNG beim Komprimieren größer?

Weil PNG verlustfrei arbeitet und für Fotos das falsche Format ist.

PNG komprimiert, indem es Wiederholungen sucht. Ein Screenshot mit großen einfarbigen Flächen ist voll davon, ein Foto praktisch nicht — jedes Pixel unterscheidet sich leicht vom Nachbarn. Ein als PNG gespeichertes Foto ist deshalb oft fünf- bis zehnmal größer als dasselbe Foto als JPEG.

Ein PNG erneut als PNG zu speichern kann die Datei sogar vergrößern, wenn das Original mit einem besseren Kompressor erzeugt wurde. Für Fotos ist die Antwort nicht ein anderer PNG-Durchgang, sondern ein Wechsel zu WebP oder JPEG.

Gibt es eine Größenbegrenzung?

Keine feste. Die Grenze setzt der Arbeitsspeicher deines Geräts, weil das Bild zum Neukodieren vollständig entpackt vorliegen muss.

Zur Einordnung: Ein 24-Megapixel-Foto belegt entpackt rund 96 MB, unabhängig davon, dass die Datei nur 4 MB groß ist. Ein Stapel von fünfzig solchen Bildern ist deshalb Arbeit für ein Notebook, nicht für ein sechs Jahre altes Telefon.

Häufige Fragen

Ändert das Komprimieren die Bildmaße?

Nein. Die Pixelmaße bleiben gleich, nur die Dateigröße sinkt. Zum Ändern der Maße nimm das Werkzeug zum Ändern der Bildgröße.

Ist die Komprimierung verlustbehaftet oder verlustfrei?

Bei JPEG, WebP und AVIF verlustbehaftet, bei PNG und WebP-verlustfrei verlustfrei. Der Regler erscheint nur bei den verlustbehafteten Formaten.

Werden EXIF- und GPS-Daten entfernt?

Ja. Beim Neukodieren geht alles verloren, was nicht Bilddaten ist — einschließlich Standort, Aufnahmezeit und Gerätemodell.

Kann ich mehrere Bilder gleichzeitig komprimieren?

Ja. Zieh den ganzen Stapel auf das Feld; alle werden mit derselben Einstellung verarbeitet und kommen als ZIP zurück.

Funktioniert es mit HEIC-Fotos vom iPhone?

Ja, sofern dein Browser HEIC dekodieren kann. Safari und aktuelle Chrome-Versionen unter Windows können es; wandle sonst zuerst in JPG um.

Welche Qualität soll ich für eine Website nehmen?

0,80 in WebP. Das ist der Punkt, an dem die Datei klein wird, bevor der Betrachter etwas bemerkt.

Wird mein Foto irgendwohin hochgeladen?

Nein. Das Kodieren übernimmt dein Browser. Du kannst die Verbindung trennen und weiterarbeiten.

Ratgeber zu Bilder komprimieren