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PDF mit Wasserzeichen

Text oder Bild über die Seiten legen, mit einstellbarer Deckkraft.

Was es macht. Ein Wasserzeichen legt Text oder ein Bild über den Seiteninhalt, meist halbtransparent und diagonal. Es kennzeichnet ein Dokument als Entwurf, Kopie oder vertraulich — es schützt es aber nicht, denn es lässt sich ebenso entfernen, wie es eingefügt wurde.
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So benutzt du PDF mit Wasserzeichen

  1. Zieh das PDF auf das Feld.
  2. Gib den Wasserzeichentext ein oder lade ein Bild hoch, und stell Deckkraft, Drehung und Position ein.
  3. Wähl, ob alle oder nur bestimmte Seiten gestempelt werden, und lade das Ergebnis herunter.

Einstellungen, die lesbar bleiben ohne zu stören

Ein Wasserzeichen soll auffallen, ohne das Dokument unlesbar zu machen. Vier Werte entscheiden darüber.

Einstellungen, die lesbar bleiben ohne zu stören
EinstellungEmpfehlungWarum
Deckkraft10–20 %Darüber wird der Text darunter schwer lesbar
Drehung45 Grad diagonalKreuzt Textzeilen, statt einer zu folgen
Größeetwa die halbe SeitenbreiteGroß genug zum Erkennen, klein genug zum Umlesen
FarbeGrau oder gedämpftes RotSchwarz konkurriert zu stark mit dem Text

Für den Druck ist die Deckkraft eher niedriger anzusetzen: Was auf dem Bildschirm dezent wirkt, kommt auf Papier oft kräftiger heraus. 10 Prozent auf dem Schirm entsprechen im Druck ungefähr dem, was 15 bis 20 Prozent am Monitor aussehen.

Ein Wasserzeichen ist kein Schutz

Das ist der wichtigste Punkt, und er wird regelmäßig anders verstanden.

Ein Wasserzeichen ist eine Kennzeichnung, keine Sicherung. Es liegt als zusätzlicher Inhalt auf der Seite und lässt sich mit einem PDF-Editor entfernen — bei einem Textwasserzeichen sogar mit wenigen Klicks, weil es ein eigenes Objekt ist.

Was es leistet: Es macht den Status eines Dokuments unmissverständlich. Ein Entwurf, der versehentlich verschickt wird, ist als Entwurf erkennbar. Eine Kopie wird nicht mit dem Original verwechselt. Ein „Nur zur internen Verwendung" erinnert daran, bevor jemand weiterleitet.

Was es nicht leistet: Es hält niemanden davon ab, den Inhalt zu kopieren, zu drucken oder weiterzugeben. Wer das verhindern will, braucht Zugriffsbeschränkungen — und selbst die sind bei einem PDF, das der Empfänger öffnen können soll, nur begrenzt wirksam.

Text oder Bild?

Text ist leichter, schärfer und in jeder Vergrößerung sauber, weil er als Vektor eingebettet wird. Für „ENTWURF", „KOPIE" oder „VERTRAULICH" ist er die richtige Wahl.

Ein Bild ist sinnvoll, wenn ein Logo oder eine Marke aufgebracht werden soll. Nimm dafür ein PNG mit Transparenz — ein JPG bringt einen weißen Kasten mit, der den Inhalt darunter verdeckt.

Für ein Bildwasserzeichen empfiehlt sich eine Auflösung von mindestens 300 dpi in der Zielgröße, sonst wird es beim Druck unscharf. Und die Deckkraft sollte hier eher niedriger liegen als bei Text, weil ein Logo mehr Fläche einnimmt.

Häufige Fragen

Welche Deckkraft ist richtig?

10 bis 20 Prozent. Für den Druck eher weniger, weil Wasserzeichen auf Papier kräftiger wirken als am Bildschirm.

Schützt ein Wasserzeichen mein Dokument?

Nein. Es kennzeichnet nur. Entfernen lässt es sich mit jedem PDF-Editor.

Kann ich nur bestimmte Seiten stempeln?

Ja, über eine Seitenangabe wie 1-3, 7. Nützlich, wenn das Deckblatt frei bleiben soll.

Warum hat mein Bildwasserzeichen einen weißen Kasten?

Weil es ein JPG ist. JPG kennt keine Transparenz — nimm ein PNG.

Bleibt der Text darunter markierbar?

Ja. Das Wasserzeichen liegt darüber und ersetzt den Inhalt nicht.

Wird mein PDF hochgeladen?

Nein, das Stempeln läuft in diesem Tab.

Ratgeber zu PDF mit Wasserzeichen