CSS-Verlauf-Generator
Lineare, radiale und konische Verläufe bauen und CSS kopieren.
Design
Kampagnen-Links mit einheitlicher Benennung und Verlauf bauen.
Drei sind praktisch verpflichtend, zwei ergänzend.
| Parameter | Beantwortet | Beispiel |
|---|---|---|
| utm_source | Welche Plattform? | newsletter, linkedin, google |
| utm_medium | Welche Art von Kanal? | email, cpc, social, referral |
| utm_campaign | Welche Kampagne? | fruehjahr-2026, produktstart |
| utm_content | Welche Variante? | button-oben, textlink-unten |
| utm_term | Welcher Suchbegriff? | nur bei bezahlter Suche üblich |
Der häufigste Fehler betrifft utm_medium: Dort gehört die Art des Kanals hinein, nicht der Name. „newsletter" ist eine Quelle, das Medium ist „email". Analysewerkzeuge gruppieren nach Medium, weshalb eine unsaubere Belegung die Auswertung unbrauchbar macht.
UTM-Parameter allein sind harmlos — sie stehen in der Adresse und werden im Serverprotokoll ohnehin erfasst. Die Frage entsteht durch das, was damit geschieht.
Wird der Besuch mit einem Analysewerkzeug ausgewertet, das Cookies setzt oder auf Informationen im Endgerät zugreift, greift § 25 TDDDG: Es braucht eine vorherige Einwilligung, es sei denn der Zugriff ist für den ausdrücklich gewünschten Dienst unbedingt erforderlich. Reichweitenmessung ist das nach herrschender Auffassung nicht.
Praktisch heißt das: Ein UTM-Link darf gesetzt werden, aber die Auswertung im Analysewerkzeug setzt in aller Regel eine Einwilligung im Consent-Banner voraus. Ohne sie darf der Besuch dort nicht landen.
Ein zweiter Punkt wird oft übersehen: Kampagnennamen wandern in den Referrer und in Protokolle Dritter. Ein Name wie „kuendigungswelle-2026" oder „insolvenz-leads" ist damit potenziell öffentlich. Kampagnen sollten so heißen, dass ihr Name niemandem schadet.
Und: Setz keine personenbezogenen Daten in Parameter. Eine E-Mail-Adresse in utm_content, um Empfänger zu unterscheiden, ist eine Übermittlung personenbezogener Daten in die Adresszeile — sichtbar im Verlauf, in Protokollen und im Referrer.
UTM-Werte sind schreibungsabhängig. „Newsletter", „newsletter" und „NEWSLETTER" sind für das Analysewerkzeug drei verschiedene Quellen.
Am Ende des Quartals stehen dann drei Zeilen mit je einem Drittel der Zahlen, und niemand merkt, dass sie zusammengehören. Zusammenführen im Nachhinein ist mühsam und bei manchen Werkzeugen gar nicht möglich.
Die Regel ist deshalb einfach: durchgehend Kleinbuchstaben, Bindestriche statt Leerzeichen, keine Umlaute. „fruehjahr-2026" statt „Frühjahr 2026".
Umlaute in Parametern funktionieren technisch über Prozentkodierung, erscheinen in Berichten aber teils als %C3%BC. Für Kampagnennamen ist die Umschrift die sichere Wahl.
Zwei Fälle, in denen sie schaden statt zu helfen.
Erstens bei internen Links. Ein UTM-Parameter auf einem Link innerhalb der eigenen Website startet in den meisten Analysewerkzeugen eine neue Sitzung und schreibt die ursprüngliche Quelle über. Aus einem Besucher, der über die Suche kam, wird plötzlich ein Besucher der Quelle „startseite" — die tatsächliche Herkunft ist verloren.
Zweitens bei Adressen, die geteilt werden sollen. Ein getaggter Link, den jemand weiterreicht, schleppt die Kampagne mit: Alle nachfolgenden Besuche werden derselben Kampagne zugeschrieben, obwohl sie damit nichts zu tun haben.
Für interne Verlinkung nimmt man stattdessen die Auswertung der Seitenpfade, für Anzeigen die kanalspezifischen Parameter der jeweiligen Plattform.
Für den Link selbst nicht. Für die Auswertung in einem Analysewerkzeug mit Cookie-Zugriff nach § 25 TDDDG in aller Regel schon.
Die Art des Kanals, nicht der Name. „email", nicht „newsletter" — danach wird gruppiert.
Durchgehend klein. Die Werte sind schreibungsabhängig, sonst zerfällt eine Kampagne in mehrere Zeilen.
Technisch ja, praktisch besser nicht — in Berichten erscheinen sie teils als Prozentkodierung.
Besser nicht. Sie starten eine neue Sitzung und überschreiben die ursprüngliche Herkunft.
Nein. Das wäre eine Übermittlung personenbezogener Daten in die Adresszeile, sichtbar in Protokollen und Referrern.