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Keyword-Dichte-Prüfer

Häufigkeit von Ein-, Zwei- und Dreiwortphrasen ohne Füllwörter.

Was es macht. Die Keyword-Dichte gibt an, wie oft ein Wort im Verhältnis zur Gesamtwortzahl vorkommt. Als Optimierungsziel taugt sie nicht — es gibt keinen Zielwert, den Suchmaschinen honorieren. Als Diagnose ist sie nützlich: Sie zeigt, worum ein Text tatsächlich geht.
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So benutzt du Keyword-Dichte-Prüfer

  1. Füg deinen Text ein.
  2. Sieh dir die häufigsten Wörter und Wortgruppen an, Füllwörter sind bereits entfernt.
  3. Prüf, ob die häufigsten Begriffe zum beabsichtigten Thema passen.

Es gibt keine richtige Dichte

Die Vorstellung, ein Suchbegriff müsse in ein bis drei Prozent des Textes vorkommen, stammt aus den frühen 2000er-Jahren und ist seit langem überholt.

Suchmaschinen arbeiten heute mit semantischen Modellen. Sie erkennen, dass „Auto", „Fahrzeug" und „Wagen" dasselbe meinen, und bewerten Themenabdeckung statt Wortzählung. Eine Seite kann für einen Begriff ranken, der im Text gar nicht vorkommt.

Umgekehrt wird auffällige Wiederholung als Spam erkannt. Ein Text, in dem derselbe Begriff alle drei Sätze steht, liest sich schlecht und wird entsprechend behandelt.

Die brauchbare Regel: Schreib für Menschen und prüf danach, ob die häufigsten Begriffe zum Thema passen. Weicht das ab, ist der Text am Thema vorbei geschrieben — das ist die eigentliche Erkenntnis.

Komposita verzerren die Zählung im Deutschen

Das ist der Punkt, an dem englische Werkzeuge bei deutschen Texten schiefliegen.

Im Englischen sind „car insurance" zwei Wörter, im Deutschen ist „Autoversicherung" eines. Eine Zählung nach Einzelwörtern findet „Versicherung" in „Autoversicherung", „Hausratversicherung" und „Versicherungsvergleich" jeweils nicht — obwohl das Thema in allen dreien steckt.

Die Folge: Deutsche Texte zeigen bei Einzelwortzählung systematisch niedrigere Werte für ihr Kernthema als vergleichbare englische. Wer daraus schließt, das Thema komme zu selten vor, und nachlegt, verschlechtert den Text.

Dieses Werkzeug zählt deshalb zusätzlich Wortstämme und weist auf Komposita hin, die einen häufigen Begriff enthalten. Die Zwei- und Dreiwortgruppen sind ohnehin aussagekräftiger — sie zeigen, worüber der Text spricht, nicht welche Wörter er verwendet.

Wie Füllwörter behandelt werden

Ohne Filter bestehen die häufigsten Wörter jedes deutschen Textes aus „der", „die", „und", „in" und „zu". Das ist wahr und nutzlos.

Entfernt wird deshalb eine Liste deutscher Funktionswörter: Artikel, Präpositionen, Konjunktionen, Hilfsverben und Pronomen. Übrig bleiben die inhaltstragenden Wörter.

Bei Wortgruppen ist es anders: Dort bleiben Füllwörter innerhalb der Gruppe stehen, weil sie zur Phrase gehören. „Kosten für die Reparatur" ist eine sinnvolle Phrase, „Kosten Reparatur" wäre eine erfundene.

Die Liste lässt sich anpassen. Bei Fachtexten ist das nützlich: In einem juristischen Text ist „gemäß" ein inhaltstragendes Wort, in einem Blogbeitrag ein Füllwort.

Häufige Fragen

Welche Keyword-Dichte ist optimal?

Es gibt keine. Der Zielwert aus den frühen 2000ern ist überholt; Suchmaschinen bewerten Themen, nicht Wortzahlen.

Wofür ist das Werkzeug dann gut?

Als Diagnose. Es zeigt, worum ein Text tatsächlich geht — und ob das mit der Absicht übereinstimmt.

Warum sind meine Werte bei deutschen Texten niedriger?

Wegen der Komposita. „Autoversicherung" ist ein Wort, wo Englisch zwei hat, weshalb Einzelwortzählung das Thema unterschätzt.

Was sind n-Gramme?

Wortgruppen aus zwei oder drei Wörtern. Sie sagen mehr über den Inhalt aus als Einzelwörter.

Kann ich die Füllwortliste ändern?

Ja. Bei Fachtexten ist das sinnvoll, weil dort andere Wörter inhaltstragend sind.

Wird mein Text gesendet?

Nein, die Analyse läuft in diesem Tab.

Ratgeber zu Keyword-Dichte-Prüfer