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Gehalt & Steuern

Stundenlohn-Rechner

Zwischen Stundenlohn, Monats- und Jahresgehalt umrechnen.

Was es macht. Die Umrechnung zwischen Stundenlohn und Jahresgehalt hängt an drei Größen: der Wochenarbeitszeit, der Zahl bezahlter Wochen und daran, ob ein 13. oder 14. Monatsgehalt gezahlt wird. Weil die tarifliche Wochenarbeitszeit in Deutschland zwischen 35 und 40 Stunden liegt, ergeben zwei gleiche Jahresgehälter deutlich verschiedene Stundenlöhne.
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So benutzt du Stundenlohn-Rechner

  1. Gib Stundenlohn oder Jahresgehalt ein — die jeweils andere Richtung wird mitgerechnet.
  2. Stell die Wochenarbeitszeit ein, dazu Urlaubstage und Feiertage deines Bundeslands.
  3. Ergänze ein 13. oder 14. Monatsgehalt, falls dein Vertrag eines vorsieht.

Warum 12 Monatsgehälter oft die falsche Rechnung sind

Die einfache Formel — Monatsgehalt mal zwölf — stimmt nur, wenn es keine Sonderzahlungen gibt. In vielen Tarifverträgen gibt es sie.

Verbreitet sind ein 13. Monatsgehalt als Weihnachtsgeld und teils ein halbes oder ganzes 14. als Urlaubsgeld. Wer ein Angebot mit 4.000 € monatlich gegen eines mit 4.200 € vergleicht, vergleicht falsch, wenn das erste 13,5 Gehälter zahlt und das zweite zwölf: 54.000 € gegen 50.400 €.

Umgekehrt ist Vorsicht geboten, wenn ein Jahresgehalt genannt wird. „60.000 € p. a." kann zwölf Zahlungen zu 5.000 € bedeuten oder dreizehn zu 4.615 € — für die monatliche Liquidität ein spürbarer Unterschied.

Wochenarbeitszeit und bezahlte Wochen

Die zweite Stellschraube ist die Wochenarbeitszeit, und sie schwankt in Deutschland stärker als in vielen anderen Ländern.

Wochenarbeitszeit und bezahlte Wochen
BereichWochenarbeitszeitStundenlohn bei 50.000 € / Jahr
IG Metall, tarifgebunden35 Stundenrund 30,80 €
Öffentlicher Dienst (TVöD Bund)39 Stundenrund 27,60 €
Viele Branchen ohne Tarif40 Stundenrund 26,90 €
Teilzeit 30 Stunden30 Stundenrund 35,90 €

Gerechnet wird hier mit bezahlten, nicht mit gearbeiteten Wochen: Urlaub und Feiertage sind bezahlt und zählen im Jahresgehalt mit. Wer den Stundenlohn auf tatsächlich geleistete Stunden bezieht, kommt auf einen höheren Wert — bei 30 Urlaubstagen und elf Feiertagen fallen rund acht der 52 Wochen weg.

Feiertage sind Ländersache

Bundesweit gelten neun gesetzliche Feiertage. Die Bundesländer kommen auf zehn bis dreizehn.

Bayern hat mit bis zu dreizehn die meisten, Berlin, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen liegen am unteren Ende. Bei gleichem Gehalt und gleicher Wochenarbeitszeit unterscheidet sich die Jahresarbeitszeit dadurch um bis zu drei Tage.

Für den Mindestlohn ist die Rechnung wichtig: Er ist ein Stundenlohn. Wer ein Monatsgehalt bezieht, muss zur Prüfung durch die tatsächlich geschuldeten Stunden teilen — bei regelmäßigen unbezahlten Überstunden kann ein formal ausreichendes Gehalt den Mindestlohn unterschreiten.

Häufige Fragen

Wie rechne ich das Jahresgehalt in einen Stundenlohn um?

Jahresgehalt geteilt durch die bezahlten Jahresstunden, also Wochenarbeitszeit mal 52. Bei 40 Stunden sind das 2.080 Stunden.

Zählt Weihnachtsgeld zum Jahresgehalt?

Ja, wenn es vertraglich zugesagt ist. Freiwillige Zahlungen unter Widerrufsvorbehalt sind für einen Vergleich unsicher.

Sind Urlaub und Feiertage im Stundenlohn enthalten?

Bei einem Monatsgehalt ja, sie werden fortgezahlt. Bei reiner Stundenvergütung nicht — dort wird nur geleistete Arbeit bezahlt.

Wie viele Urlaubstage stehen mir mindestens zu?

Nach dem Bundesurlaubsgesetz 24 Werktage, bei einer Fünftagewoche also 20 Arbeitstage. Üblich sind 25 bis 30.

Warum unterscheiden sich Stundenlöhne bei gleichem Gehalt?

Wegen der Wochenarbeitszeit. 35 statt 40 Stunden bedeutet bei gleichem Jahresgehalt rund 14 % mehr pro Stunde.

Werden meine Angaben gesendet?

Nein, die Berechnung läuft in diesem Tab.