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Gesundheit & Zuhause

Fliesen berechnen

Fliesenmenge, Kleber und Fugenmasse.

Was es macht. Dieser Rechner ermittelt die Fliesenmenge inklusive Verschnitt und dazu den Bedarf an Kleber und Fugenmasse. Beide hängen vom Fliesenformat ab — großformatige Fliesen brauchen deutlich mehr Kleber, kleinformatige deutlich mehr Fugenmasse.
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So benutzt du Fliesen berechnen

  1. Gib die Fläche und das Fliesenformat ein.
  2. Wähl Verlegeart und Fugenbreite.
  3. Sieh dir Fliesen, Kleber und Fugenmasse an.

Verschnitt nach Verlegeart

Der Zuschlag hängt vom Muster ab, und bei Fliesen ist er höher als bei den meisten anderen Belägen.

Verschnitt nach Verlegeart
VerlegeartZuschlag
Gerade im Verband5 – 10 %
Halbverband10 %
Diagonal15 – 20 %
Fischgrät20 %
Großformat über 60 cm15 %, Bruchgefahr

Bei großformatigen Fliesen kommt zum Schnittverschnitt das Bruchrisiko beim Transport und beim Verlegen. Eine Platte von 120 mal 60 Zentimetern bricht leicht, und Ersatz aus derselben Charge ist später schwer zu bekommen.

Kauf grundsätzlich aus einer Charge und prüf die Chargennummer auf allen Paketen. Farbabweichungen zwischen Chargen sind bei Fliesen deutlich sichtbar, besonders bei unifarbenen hellen Flächen.

Leg vor dem Verlegen eine Fläche trocken aus und misch die Fliesen aus mehreren Paketen. Selbst innerhalb einer Charge gibt es leichte Nuancen, die beim Mischen unauffällig bleiben und paketweise verlegt streifig wirken.

Kleber und Fugenmasse

Beide Mengen hängen am Format, und beide werden regelmäßig unterschätzt.

Der Kleberbedarf richtet sich nach der Zahnung der Kelle, und die richtet sich nach dem Fliesenformat. Kleine Fliesen kommen mit einer 6-Millimeter-Zahnung aus, mittlere brauchen 8, große 10 oder 12 Millimeter.

Als grobe Orientierung: etwa 1,5 Kilogramm Kleber pro Quadratmeter je Millimeter Zahnung. Bei 8 Millimetern also rund 12 Kilogramm pro Quadratmeter.

Bei großformatigen Fliesen und im Außenbereich wird im Buttering-Floating-Verfahren gearbeitet — Kleber auf Untergrund und Fliesenrückseite. Das verdoppelt den Verbrauch nahezu.

Die Fugenmasse hängt von Fugenbreite, Fliesenformat und Fliesendicke ab. Kleine Fliesen haben viel Fugenlänge pro Quadratmeter und brauchen entsprechend mehr — bei Mosaik ein Vielfaches dessen, was eine großformatige Fliese braucht.

Fugenbreite und Feuchtbereiche

Zwei Entscheidungen, die man nicht nachträglich korrigiert.

Die Fugenbreite ist keine reine Geschmacksfrage. Fliesen haben Maßtoleranzen, und die Fuge gleicht sie aus. Zu schmale Fugen führen zu sichtbar krummen Linien und zu Spannungen im Belag.

Üblich sind 2 bis 3 Millimeter bei kalibrierten Feinsteinzeugfliesen, 3 bis 5 bei normalen Wandfliesen und mehr bei rustikalen Formaten. Bei großformatigen Fliesen eher breiter, nicht schmaler.

Im Bad kommt die Abdichtung hinzu: Der Verbundabdichtung unter den Fliesen im Spritzwasserbereich ist bauüblich und im Regelwerk verankert. Fliesen allein sind nicht wasserdicht — das Wasser geht durch die Fugen.

An Bewegungsfugen, in Ecken und im Anschluss zur Badewanne gehört elastisches Material statt Fugenmasse, sonst reißt es.

Und auch hier: zwanzig Prozent der Arbeitskosten nach § 35a EStG absetzbar, höchstens 1.200 Euro jährlich, nur bei Überweisung und mit getrennt ausgewiesenem Arbeitslohn.

Häufige Fragen

Wie viel Verschnitt bei Fliesen?

Fünf bis zehn Prozent gerade, fünfzehn bis zwanzig bei diagonaler Verlegung.

Wie viel Kleber brauche ich?

Etwa 1,5 Kilogramm pro Quadratmeter je Millimeter Zahnung — bei 8 Millimetern rund 12 Kilogramm.

Welche Fugenbreite ist richtig?

2 bis 3 Millimeter bei Feinsteinzeug, 3 bis 5 bei Wandfliesen. Zu schmal führt zu krummen Linien.

Sind Fliesen wasserdicht?

Nein. Im Spritzwasserbereich gehört eine Verbundabdichtung darunter.

Warum aus einer Charge kaufen?

Farbabweichungen zwischen Chargen sind bei Fliesen deutlich sichtbar.

Werden meine Daten übertragen?

Nein.